Symphytum

Beinwell, Raublattgewächs, Boraginaceae

Gattung:

Symphytum umfasst etwa 27 Arten (Kew 2023), die in Eurasien beheimatet sind. Mannigfaltigkeitszentrum ist Anatolien (Hacıoğlu & Erik 2013).
 

Symphytum asperum  

Rauer Beinwell,
Symphytum asperum  
Raublattgewächs, Boraginaceae

 

Steckbrief: 

Bis 1,2 Meter hohe Staude mit dicken Stängeln. Diese durch hakig abwärts gebogene, am Grunde stark verdickte Borstenhaare rau, Blätter 2,5–4 × so lang wie breit, am Stängel nicht herablaufend, Blüten anfangs ziegelrot, dann hellblau bis blauviolett. Blütezeit Mai bis August.
Verwechslungsmöglichkeit: Der heimische Echte Beinwell, Symphytum officinale, hat Blattspreiten, die 4–6× so lang wie breit sind und Blattstiele, die am Stängel herablaufen.
 
 

Nutzung: 

Zierpflanze, auch in einer Sorte `Aureovariegatum´ mit panaschiertem Laum im Pflanzenhandel (Jelitto & al. 1990). Vereinzelt auch Tierfutterpflanze. im 19. Jahrhundert örtlich großflächig als Tierfutter gebaut. So wurden mehrere Millionen Stecklinge von einem Anzuchtbetrieb bei Melk an die Landwirte abgegeben.
 

Ausbreitung:

Beheimatet im weiten Kaukasus-Gebiet, westlich bis ins nordöstliche Anatolien reichend, östlich bis Dagestan. 1743 als Viehfutter- und Zierpflanze nach Europa gekommen (Jäger & al. 2008, Düll & Kutzelnigg 2022) und gegenwärtig vielfach verwildert und auf weite Strecken eingebürgert. Symphytum asperum bildet mit S. officinale eine Hybride (Symphytum ×uplandicum), die im Gebiet häufiger anzutreffen ist als die reine S. asperum (Häupler & Muer  2000). Möglicherweise sind auch alle mitteleuropäischen Symphytum asperum-Vorkommen durch Bastardierung von Symphytum officinale beeinflusst (Meierott 2008).
 
DEUTSCHLAND:
Vereinzelt, häufiger nur in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Angaben sind wegen der häufigen Verwechslung mit S. ×uplandicum stets zweifelhaft. So haben sich S. asperum-Belege im Senckenbergherbarium als S. ×uplandicum erwiesen (Gregor & al. 2012). Fundangaben für Bayern werden in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) als fraglich geführt, Fundangaben für Thüringen als irrig.
ÖSTERREICH:
Mehrfach, so in Malta bei Gmünd und bei Zweinitz im Gurktal in Kärnten (Melzer 1976, Glaser & al. 2025), Wolkersdorf in Niederösterreich (Rožànek 2019), 2003 bei Andrichsfurt in Oberösterreich (Hohla 2003), 2003 bei Oberndorf und 2004 im Auwaldrest an der Taugl nahe Feldl bei Bad Vigaun im Tennengau in Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013, Stöhr & al. 2004), Graz-Mariatrost, Gradendorf bei Köflach und Greisdorf bei St. Stefan ob Stainz in der Steiermark (Leonhartsberger 2018, Nowotny 2018), Wipptal südlich von Innsbruck am Rande der Bachschlucht des Navisbachs bei Matrei in Nordtirol, Leisach bei Lienz in Osttirol und Bludenz in Vorarlberg (Neumann & Polatschek 1975, Polatschek & Neuner 2013). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1973 (Glaser & al. 2025). Bei den Fundangaben aus Nordtirol und Vorarlberg dürfte es sich um S. ×uplandicum (= S. asperum × S. officinale) gehandelt haben (Nowotny 2018). Auch ein Fund Helmut Melzers aus dem Jahr 1983 vom Ufer des Blahbaches im steirischen Altaussee stellte sich nach einer Revision durch Herwig Teppner als S. ×uplandicum heraus (Nowotny 2018).
SCHWEIZ:
Vielfach unbeständig, lokal auch eingebürgert, so 1974 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1985), in Oberdorf im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), Laupen im Kanton Bern (Moser & Palese 1999), Vaumarcus in Neuenburg und Lugano im Tessin (Thellung 1919, Voigt 1926). Im Kanton Zürich 1921 in Elgg, 1929 in Horgen, 1930 bei Regensdorf, 1999 beim Alten Botanischen Garten in Zürich und 2011 in Ossingen (Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024) und seit 1941 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 
Weitere Sippen:

Symphytum caucasicum

Aus dem Kaukasus stammt der Kaukasus-Beinwell, Symphytum caucasicum, der aufgrund seiner schönen blauen Blütenfarbe seit 1816 (Hegi 1975) gelegentlich als Zierpflanze kultiviert wird und daraus vereinzelt verwildert. 
So in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), 2010 Gerbrunn und 2015 Neustadt am Main in Bayern (Lippert & Meierott 2018), 2012 Friedhof Geltow in Brandenburg (Buhr & al. 2016), Königswinter, Bonn, Dortmund-Brünninghausen, Aachen-Walheim, Steckenborn bei Aachen und 2024 westlich des Westfalenparks Dortmund in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, Bomble & Schmitz 2012, BBV 2014, BBV 2019, BBV 2025), 2000 Leipzig-Rückmarsdorf, 2001 Leipzig-Lindenau und 2004 Leipzig-Leutzsch in Sachsen (Gutte 2006), 2023 zwischen Siegendorf und St. Margarethen im Burgenland (Raabe in: Pöchschwall & al. 2025), 2012 bei Wolkersdorf und 2020 bei Tribuswinkel in Niederösterreich (Rozanek 2019, Sauberer & al. 2025), 2013 in Maria Aich bei Aurolzmünster in Oberösterreich (Hohla 2013), St. Koloman im Seewaldseegebiet im Salzburger Tennengau (Stöhr & al. 2009), Graz-Lend in der Steiermark (Leonhartsberger 2018), Osttirol (Pagitz & al. 2023) und Kahlenbergdorf in Wien (Eigenfund Griebl 2016). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2007 (Glaser & al. 2025)
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 2009 in Belgien (Verloove 2021).
 

Symphytum cordatum

Der Herzblättrige Beinwell, Symphytum cordatum, ist in den Karpaten von der Slowakei über Polen bis zur Ukraine und Rumänien verbreitet. Unbeständig angegeben wird er ehemals für Freienwalde in Brandenburg (Altmann 1895, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024), 1909 für den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1912, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024) und für Thüringen (Zündorf & al. 2006), lokal sich etablierend in Sachsen (Hegi 1975, Hassler & Muer 2022).
 

Symphytum creticum

In Griechenland ist der Kretische Beinwell, Symphytum creticum (Syn.: Trachystemon creticus) beheimatet. 
Er wird für das Gebiet ehemals vom Friedhof Stuttgart-Hohenheim in Baden-Württemberg angegeben (Hegi 1975). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt, ebenso nicht in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996).
 

Symphytum grandiflorum

Im Kaukasus ist der Großblütige Beinwell, Symphytum grandiflorum, beheimatet. Er wird sehr selten als Bodendecker und Flächenbegrüner genutzt. `Goldsmith´ ist eine Form mit gelb berandeten Blättern (Jelitto & al. 1990). Dia Art verträgt Wurzeldruck von Bäumen und Trockenheit und wird deshalb als Bodendecker für schwierig zu begrünende Standorte eingesetzt (Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan im Gebiet angegeben in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), 1992 Steinbruch Marktheidenfeld in Bayern (Lippert & Meierott 2018), 2021 in Lich bei Gießen und 2020 bei Scheuerberg nahe Heppenheim in Hessen (De Jong 2022, Kruse 2022), 2003 beim Friedhof Sternberg in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), 2009 in Wiescheid in Nordrhein-Westfalen (Adolphi 2013), ehemals Speyer in Rheinland-Pfalz (Heine 1952, Hand & Thieme 2024), 1999 Gewerbegebiet Treuen in Sachsen (Gutte & al. 2013), Schleswig-Holstein (Hassler & Muer 2022) und 2006 an einem Waldweg bei Schlöben in Thüringen (Schönfelder 2019, Hassler & Muer 2022). In der Schweiz vielfach, so u.a. in Sissach im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), Kolbenhof, Adlisberg, Waldegg, Sennholz und Nebelbach in Zürich (Landolt 2001) und in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Bern, Genf, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Schaffhausen, St. Gallen, Waadt, Wallis und Zug (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich seit dem Jahr 2000 auf 10 % der Quadranten verwildert gefunden, vor allem im Sihltal (Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1999 in Belgien (Verloove 2021). Offen muss die Frage bleiben, ob es sich bei den Fundmeldungen der Taxa Symphytum grandiflorum, S. ×hidcotense und S. ibericum, ja vielleicht sogar auch bei denen von S. orientale nicht um ein und dieselbe Sippe handelt.
 

Symphytum ×hidcotense

Der Hidcote-Beinwell, Symphytum ×hidcotense, ist vermutlich die Hybride aus dem kaukasischen Großblütigen Beinwell, Symphytum grandiflorum, mit Symphytum ×uplandicum, der Hybride aus S. officinale × S. asperum
Die Sippe wird im Gebiet besonders in der Sorte `Hidcote Blue´ als Bodendecker eingesetzt und findet sich gelegentlich subspontan. 
So angegeben für Marktheidenfeld und Weidenberg in Bayern (Lippert & Meierott 2004), Volksdorf in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Langenfeld-Wiescheid im Kreis Mettmann, Castrop-Rauxel, Vilich-Müldorf, Bonn, Königswinter, am Rand der Teverener Heide bei Geilenkirchen und Aachen-Hörn in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, Bomble & Schmitz 2012, BBV 2017, BBV 2021, BBV 2022), Rheinland-Pfalz (Hassler & Muer 2022) und 2022 in einem Wäldchen in Stedesand-Süderweg in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023). Die Sippe ist in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) nicht angegeben. 2013 bei Brand und 2015 in Gortipohl in Vorarlberg (Amann 2016) und in der Stapferstraße und am Nigristweg in Zürich (Landolt 2001)
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 2008 in Belgien (Verloove 2021). Offen muss die Frage bleiben, ob es sich bei den Fundmeldungen der Taxa Symphytum grandiflorum, S. ×hidcotense und S. ibericum, ja vielleicht sogar auch bei denen von S. orientale nicht um ein und dieselbe Sippe handelt.
 

Symphytum ibericum

Der Kriechende Beinwell, Symphytum ibericum, ist in Nordost-Anatolien und im Kaukasus beheimatet. Er wird selten als Bodendecker genutzt und im Gebiet angegeben für Würzburg und in den Isarauen unterhalb Landshut in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), 2020 Husum-Auweg und 2022 Schuby in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023), in Thüringen lokal sich etablierend (Hand & Thieme 2024) und im Nissenwäldchen in der Stadt Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2011 (Glaser & al. 2025). Subspontan auch in den Niederlanden (FLORON 2021). Einige Taxonomen halten die Art für konspezifisch mit Symphytum grandiflorum (Verloove 2021)Offen muss die Frage bleiben, ob es sich bei den Fundmeldungen der Taxa Symphytum grandiflorum, S. ×hidcotense und S. ibericum, ja vielleicht sogar auch bei denen von S. orientale nicht um ein und dieselbe Sippe handelt.
 

Symphytum orientale

In Nordwest-Anatolien und in der Südwest-Ukraine ist der Östliche Beinwell, Symphytum orientale, beheimatet. Er spielt in der Gartenkultur praktische keine Rolle, wird im Gebiet aber angegeben 1892 für den Schlossgarten von Mannheim in Baden-Württemberg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2024), Brandenburg (Hand & Thieme 2024), 1937 bis 2005 Zierow bei Wismar in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005) und 1995 für Großdrebnitz bei Bischofswerda in Sachsen (Gutte & al. 2013, Otto 2012). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021) und in Italien (Galasso & al. 2024). Offen muss die Frage bleiben, ob es sich bei den Fundmeldungen der Taxa Symphytum grandiflorum, S. ×hidcotense und S. ibericum, ja vielleicht sogar auch bei denen von S. orientale nicht um ein und dieselbe Sippe handelt.
 

Symphytum tauricum

Der Taurische Beinwell, Symphytum tauricum, ist in Osteuropa verbreitet und spielt für die Gartenkultur praktisch keine Rolle. Er konnte im Gebiet 2010 bei Neudrebnitz nahe Bischofswerda in Sachsen (Otto & al. 2011) und bei Apenrade und Lundtorft in Schleswig-Holstein (Hegi 1975), ehemals Genf und Neuenburg unbeständig gefunden werden (Hegi 1975, Infoflora 2023). Die Fundmeldungen für Schleswig-Holstein sind laut deutscher Florenliste (Hand & Thieme 2024) falsch. Auch die anderen Funde sollten kritisch betrachtet werden, so etwa die Fundmeldungen von S. tauricum für Neudrebnitz bei Bischofwerda und S. orientale für Großdrebnitz bei Bischofwerda. Subspontan angegeben u.a. auch für Norwegen (Gederaas & al. 2012) und die Niederlande (FLORON 2021).
 

Symphytum ×uplandicum

Der Futter-Beinwell, Symphytum ×uplandicum, auch Comfrey genannt, ist eine fertile Hybride aus Rauem Beinwell, Symphytum asperum × Echtem Beinwell, S. officinale. Dieser wird (wurde) als Futterpflanze kultiviert, in der Form `Variegata´ mit cremegelb panaschierten Blättern und rosa Blüten auch als Zierpflanze, und gilt in zahlreichen Regionen der Erde als eingebürgert. 
Im Gebiet ebenfalls weit verbreitet, im Norden und Westen Deutschlands häufig (FloraWeb 2013). Eine sterile Auslese der Hybride mit dem Namen `Bocking Nr. 14´ wird auch gegenwärtig zur Gewinnung von biologischem Dünger, Mulchmaterial, Biomasse oder als Bienenfutter kultiviert. Benannt ist die Sorte nach der englischen Ortschaft Bocking, wo Lawrence Donegan Hills (1911−1991) in den 1950er-Jahren ein Beinwellforschungsprogramm entwickelte und mit dieser „Sorte 14“ die nährstoffreichste und die mit dem höchsten Gehalt an Allantoin, das für die Anregung der Zellteilung und damit für die wund- und knochenheilenden Wirkungen des Beinwells verantwortlich gemacht wird, ausgelesen hat (John 2016).  
 

 

Quellen

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