Sorghum

Sorgumhirse, Süßgras, Poaceae

Gattung:

Sorghum umfasst etwa 18 Arten (Kew 2023), die in Afrika, Asien und Australien beheimatet sind mit Diversitätsschwerpunkt im tropischen Australien.
 

Sorghum halepense 

Wilde Sorgumhirse,
Sorghum halepense 
Süßgras, Poaceae

 

Steckbrief: 

50−150 cm hohe Mehrjährige mit langem, verzweigtem Rhizom. Stängelknoten dicht und kurz behaart. Blätter 1,5−3 cm breit. Blütenrispe locker und ausgebreitet, pyramidenförmig, mit abstehenden Zweigen, die Hauptachse zur Blütezeit sichtbar. Ährchen lanzettlich bis länglich, sitzend, 4,5−6 mm lang, 1,8−2,3 mm breit. Frucht 2,5−3 mm lang. Blütezeit Juni bis Juli.
Verwechslungsmöglichkeit: Die Sudan-Sorgumhirse, Sorghum ×drummondii, ist einjährig, 150−300 cm hoch und hat kahle Stängelknoten.
 

Nutzung:

Als Viehfutter, Vogelfutter, zur Biomassegewinnung und als Erosionsschutz. Aufgrund ihrer Invasivität wird die Art kaum mehr eingesetzt. Ehemals auch als Ziergras (Conert 1998).
 

Ausbreitung:

Im Gegensatz zu den meisten anderen Arten der Gattung ist Sorghum halepense tetraploid. Deshalb wird vermutet, dass Sorghum halepense auf eine Hybridisierung zweier anderer Sorghum-Arten zurückgeht. Die vermuteten Eltern sind Sorghum bicolor und Sorghum propinquum (Liu & al. 2014). Beheimatet ist die Art vom östlichen Mittelmeergebiet bis Südwest-Asien. Mit Vogelfutter und Getreide ins Gebiet gekommen und früher nur vereinzelt verwildert oder verschleppt, so 1897 in der Stadt Salzburg (Fugger & Kastner 1899) oder 1927 in Derendingen im Kanton Solothurn (Fiedler 1938). In Hamburg im Hafen als Sojabegleiter seit 1936 (Poppendieck & al. 2011). Seit den 1980er-Jahren vor allem infolge des intensiven Maisanbaus in rasanter Arealausweitung befindlich.
 
Um das Jahr 1800 als Viehfutter in die USA eingeführt, dort heute lokal als invasiv eingestuft und auch bei uns mit beeindruckender Ausbreitungsgeschwindigkeit. Vermutlich ein Klimawandelprofiteur (Hassler & Muer 2022). Weltweit gesehen gehört die Art zu den zehn ökonomisch bedeutendsten Unkräutern mit Schwerpunkt in Kulturen von Mais, Baumwolle und Zuckerrohr (Holm & al. 1997). Im Gebiet vor allem in Mais-, Soja- Rüben- und Kürbisäckern. Die Art ist weitestgehend herbizidresistent und bildet fertile Hybriden mit der Zuckerhirse, S. bicolor.
Die Vermehrung erfolgt sowohl vegetativ durch unterirdische Sprossausläufer, als auch generativ über Samen. Durch die maschinelle Bodenbearbeitung in Äckern werden die Rhizome zerteilt und verschleppt. Die Rhizome sind kälteempfindlich. Im Experiment überlebten diese Temperaturen unter -3 °C weniger als 24 Stunden lang. Rhizome in mehr als 20 Zentimeter Bodentiefe überlebten aber Lufttemperaturen von -9 °C über längere Zeiträume (Warwick & Black 1983).
 
DEUTSCHLAND:
Unbeständig in allen Bundesländern (Hand & Thieme 2024) mit Verbreitungsschwerpunkten im Oberrheingebiet, Maintal und Sachsen (Floraweb 2013), so beispielsweise in Mannheim, Kehl, Bad Friedrichshall, Neippberg, Stuttgart, Ulm, Hedelfingen, Reutlingen und Freiburg in Baden-Württemberg (Amarell 2010, Sebald & al. 1998, Müller 1948), 1970 in Sonthofen-Rieden, 1965 bei Buxheim, bei Kirnstein, Herbstadt, Kleinbardorf, Wonfurt, München, Fürth, Nürnberg, Donnersdorf und Trunstadt in Bayern (Dörr & Lippert 2001, Smettan 2016, Meierott 2008, Vollmann 1914), im Bremer Hafen (Misskampf & Züghart 2000), Frankfurt am Main in Hessen (Baumann 2009), Wismar und Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Bleckmar, Osnabrück und Braunschweig in Niedersachsen (Langbehn & Gerken 2011, Weber 1995, Brandes 2003), Köln, Aachen-Hörn, Bochum-Eppendorf, Dortmund-Sölde, Soest und am Rhein-Herne-Kanal in Herne-Crange in Nordrhein-Westfalen (Sumser & al. 2015, BBV 2010, BBV 2011, BBV 2016, BBV 2022), Neumagen-Dhron, Thörnich und 1904 im Hafen von Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016, Zimmermann 1907), sich lokal etablierend im Saarland (Hand & Thieme 2024), Kläranlage Leipzig-Rosental, Riesa, Waldheim, Leipzig und Bautzen in Sachsen (Fiedler 1938, Gutte & al. 2013, Gutte 2006, Otto & al. 2014) und 1981 in Rödigen in Thüringen (Strumpf 1992, Hand & Thieme 2024). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1875 bei den Thalkirchner Lagerhäusern (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
Hier bereits 1846 von Neilreich für Wien angegeben, 1897 für Salzburg. Gegenwärtig in allen Bundesländern (Glaser & al. 2025) und in Ausbreitung begriffen, so etwa in Dellach im Drautal in Kärnten (Essl 2008), Stiefern, Unterloiben, Eggersdorf bei Amstetten, Traiskirchen und Kirchschlag in der Bucklingen Welt in Niederösterreich (Essl & Stöhr 2006, Sauberer 2019), Sinzing, St. Peter am Hart, Braunau, Mühlheim am Inn, Linz und Burgkirchen in Oberösterreich (Grims 2008, Hohla 2001), Hallein und mehrfach in der Stadt Salzburg (Schröck & al. 2004, Pilsl & al. 2002, Pilsl & al. 2008), Apfelberg bei Knittelfeld, Bruck a.d. Mur und fast flächendeckend in der südlichen Steiermark (Melzer 2005, Follak 2008, FKÖ 2021), Innsbruck in Nordtirol (Maier & al. 2001), Osttirol (Pagitz & al. 2023), 1989 bis 1992 Bahnhof nahe dem Bahnhof Bregenz in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2001) und Karlsplatz, Obere Augartenstraße, Luise-Montag-Gasse, Alberner Getreidespeicher und Starchant-Siedlung in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). In Südtirol aus dem Süden eindringend und in Ausbreitung befindlich (Wilhalm 2001).
SCHWEIZ: 
Im südlichen Tessin seit etwa 1906 eingeschleppt und gegenwärtig dort fest eingebürgert (Conert 1998, Bellosi & al. 2006). 1906 auch erstmals in der Stadt Zürich festgestellt (Wohlgemuth & al. 2020). Sonst in tiefen Lagen ebenfalls verbreitet, so im Kanton Aargau, Birsfelden in Basel-Land, Kleinhüningen in Basel-Stadt (Baumgartner 1973, Conert 1998), Genf, Graubünden, Solothurn, Thurgau, Aigle und Villeneuve im Kanton Waadt (Moser & al. 2005, Gasser & al. 2012, Thellung 1915, Thellung 1919), Wallis, Zug (Infoflora 2024) und Zurlindenstraße, Haldenstraße, Georg-Kempfstraße und Rütirain in Zürich (Landolt 2001).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1927 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1953 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Sorghum bicolor

Aus Ostafrika stammt die Zuckerhirse, Sorghum bicolor (inkl. S. dochna, Syn.: S. vulgare). Sie wird als Getreide, zur Sirupproduktion in Form von Melasse, als Grünfutter und als Silage genutzt, in Entwicklungsländern auch als Brennstoff und Baumaterial zum Decken von Dächern. Zuckerhirse ist weltweit das fünftwichtigste Getreide mit einer Jahresernte von rund 60 Mio Tonnen (Faostat 2020). Bei uns wird Zuckerhirse in trockenen Lagen zur Verwendung als Silage in der Tierfütterung, als Biogassubstrat und auch als Vogelfutterpflanze kultiviert.
 
Ihre Domestikation aus der Wildform S. bicolor subsp. verticilliflorum dürfte im Gebiet des heutigen Sudan und im Tschad stattgefunden haben. Sie wurde vermutlich zwischen 4000 und 3000 v.Chr. domestiziert und breitete sich anschließend nach Ostasien und in das Mittelmeergebiet aus, wo jeweils neue Sorten ausgelesen wurden, sodass heute eine riesige Zahl an Formen bekannt ist. Die Zuckerhirse ist dementsprechend variabel im Aussehen. In den USA wurde sie ab Mitte des 19. Jahrhunderts großflächig als Süßungsmittel kultiviert. Bis zu 28 Mio. Gallonen Melasse wurden dort jährlich produziert. Aufgrund des hohen Arbeitsaufwandes zur Gewinnung des Sirups verringerte sich in den USA die Anbaufläche von Zuckerhirse drastisch (Ballinger 1974).
 
Im Gebiet vereinzelt und unbeständig, so 1998 in Kressbronn, in Stuttgart und Graben in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1998, Hassler 2021), Herbstadt, Gochsheim, Haßfurt, Stettfeld und Trunstadt in Bayern (Meierott 2008), Berlin (Seitz & al. 2012), 1984 in Frankfurt am Main-Ginnheim in Hessen (Gregor & al. 2012), Wismar in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Braunschweig und Osnabrück in Niedersachsen (Brandes 2011, Weber 1995), Halle-Künsebeck, Steinhagen, Köln, Beuel, Soest, Bonn-Auerberg, 2022 Lüdenscheid-Gevelndorf, 2022 in Olpe und 2024 in Köln-Langel in Nordrhein-Westfalen (Weber 1995, Kulbrock & Lienenbecker 2002, Sumser & al. 2015, BBV 2019, BBV 2021, Gorissen 2015, BBV 2023, BBV 2025), 1990 bei Edigheim und in Ludwigshafen-Kaiserwörthhafen in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2024) und bei Pirna, Leipzig-Seehausen, Riesa, Treuen, Rodewisch und Weida in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Gutte & al. 2013). In Österreich in Kärnten (Fischer & al. 2008), Perchtoldsdorf und 2020 Tribuswinkel in Niederösterreich (Drozdowski & Mrkvicka 2008, Sauberer & al. 2025), Braunau, Moosbach, Schalchen, Tödling, Wolfern, Pachschallern und Windischgarsten in Oberösterreich (Hohla 2006, Essl 2006, Hohla & al. 2009), mehrfach in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008), bei Knittelfeld (Melzer & Bregant 1993) und Graz-Naglergasse in der Steiermark (Hohla 2008), 1986 zwischen Häselgehr und Ellmen in Nordtirol (Dörr & Lippert 2001, Polatschek & Neuner 2013), Osttirol (Glaser & al. 2025), bei Bregenz-Riedenburg in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2001) und in Wien (Fischer & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1923 (Glaser & al. 2025). Die Art wird zwar in Walter & al. (2002) und Fischer & al. (2008) für das Burgenland genannt, konkrete Funddaten fehlen aber (Gilli & al. 2022). In Südtirol in Nals (Wilhalm 2011). In der Schweiz u.a. in Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973, sub S. caffrorum), Bern, im Kanton Glarus, Tessin, in der Waadt, in Zug und Zürich (Baumgartner 1985, Infoflora 2024). Im Kanton Zürich ab 1917 in der Stadt Zürich, 1919 und 1921 in Wädenswil, 1927 in Horgen, Hönggerberg, 2002 bei Sihlbrugg und 2006 am Hirzel (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1920 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 
Die Hybride aus Zuckerhirse, Sorghum bicolor, und Sudan-Sorgumhirse, Sorghum ×drummondii, wird feldmäßig kultiviert und etwa als Energiepflanze für Biogasanlagen genutzt. Subspontan konnte sie 2014 in Oberösterreich bei Utzenaich am Rand eines Maisfeldes beim Altstoffsammelzentrum gefunden werden (Hohla 2014).
 

Sorghum ×drummondii

Die Sudan-Sorgumhirse, Sorghum ×drummondii (Syn.: S. sudanense) ist als Naturhybride aus Sorghum arundinaceum und S. bicolor entstanden. Benannt zu Ehren von Thomas Drummond (1780−1835). Drummond war schottischer Botaniker und nahm als Naturforscher an einer Expedition in die kanadischen West-Territories teil. Er untersuchte den Einfluss der Höhe auf die Vegetation, wurde Kurator am Botanischen Garten in Belfast, unternahm 1831 bis 1835 eine weitere Reise nach Nordamerika und starb auf Kuba an Cholera (Burkhardt 2018).
 
Im Gegensatz zur Zuckerhirse wird das Korn zur Reifezeit bei dieser Art nicht freigelegt. Der erste Stamm wurde im Sudan bei Al-Khartum gesammelt, später dann vor allem in den USA durch Einkreuzen von Körner- und Zuckerhirsen verbessert mit größerem Grünmasseertrag (Mansfeld 1986). Die Art wird vor allem als Futtergras und zur Biogasgewinnung kultiviert und wird ganz vereinzelt subspontan angegeben, so für Bonn-Poppelsdorf in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015). Subspontan 1960 angegeben auch für Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

 

Quellen

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