Anchusa

Ochsenzunge, Raublattgewächs, Boraginaceae

Gattung:

Anchusa ist eine Gattung aus etwa 34 Arten (Kew 2022) mit Mannigfaltigkeitszentren im Mittelmeerraum und im südwestlichen Asien (Mabberley 2008).
 

Anchusa azurea

Italienische Ochsenzunge,
Anchusa azurea
(Syn.: A. italica)  
Raublattgewächs, Boraginaceae

 
 

Steckbrief:

20–120 cm hohe, borstig behaarte Zwei- bis Mehrjährige. Blätter lanzettlich, in einen Stiel verschmälert, die oberen sitzend, ganzrandig, ober- und unterseits rau behaart. Blüten lebhaft azur- bis violettblau, Ø ca. 15 mm, Kronröhre 10–15 mm lang, gerade. Schlundschuppen pinselartig behaart, Kelch bis fast zum Grund geteilt. Blütezeit Mai bis August.
Verwechslungsmöglichkeit: Bei der heimischen Echten Ochsenzunge, Anchusa officinalis, sind die Blüten höchsten 10 mm im Ø, die Krone ist tief blauviolett, der Kelch ist im untersten Drittel verwachsen.

 

Nutzung: 

Zierpflanze, Bienenweide. Im Gartenhandel meist in den Sorten `Loddon Royalist´ (1957) und `Dropmore´ (1905) zu finden, seltener sind `Feltham Pride´ oder `Royal Blue´ (1954) (Jelitto & al. 1990).
 

Ausbreitung: 

Beheimatet im Mittelmeergebiet und in Südwest-Asien und seit spätestens 1597 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008). Gegenwärtig vielfach, aber nur vorübergehend verschleppt oder verwildert.
DEUTSCHLAND:
Vereinzelt, so etwa in Möhringen, Tübingen, 1937 Dornstadt und 1924 am Güterbahnhof Freiburg in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Hand & Thieme 2023), bei Irsingen, Bamberg, Hindelang, Erisried, Memmingen und Kempten in Bayern (Adler & al. 2017, Meierott 2008, Dörr & Lippert 2004), in Berlin (Seitz & al. 2012), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hand & Thieme 2023), Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Osnabrück und Braunschweig in Niedersachsen (Brandes 2003), Pixel, Rheine und Köln-Lindenthal in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & al. 2007, Weber 1995, BBV 2013), Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023), Saarland (Hand & Thieme 2023), Merka, Nadelwitz, Perthau, Pillnitz und Leipzig in Sachsen (Gutte & al. 2013, Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Fiedler 1936), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Artern in Thüringen (Barthel & Pusch 1999, Hand & Thieme 2023). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1877 am Südbahnhof München (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt und unbeständig, so etwa in Parndorf und Neudorf im Burgenland (Traxler 1958, Glaser & al. 2025), Kärnten (Glaser & al. 2025), Niederösterreich (Glaser & al. 2025), Oberösterreich (Hohla & al. 2009), ehemals am Gaisberg in Salzburg (Pilsl & al. 2008), Graz in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025), Bad Häring und Erpfendorf in Nordtirol (Polatschek 1997, Glaser & al. 2025) und Prater, Wienerberg, Albern, Kaiserebersdorf, Türkenschanze, Pötzleinsdorf, Sievering, Leopoldau und Lobau in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1814 (Schultes 1814, Glaser & al. 2025). In Südtirol u.a. bei Taufers und Meran (Naturmuseum Südtirol 2018).
SCHWEIZ:
Vereinzelt und unbeständig, u.a. in den Kantonen Bern, Genf, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Tessin, Waadt, Wallis und Zürich (Infoflora 2023). Im Kanton Zürich um das Jahr 1900 bei Winterthur und Wald festgestellt, ab 2000 bei Rümlang, Oberglatt, Freudwil, Rüti und Aeugst am Albis erfasst (Wohlgemuth & al. 2020 sub. A. italica).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021) in Belgien seit etwa 1850 (Verloove 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1830 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Anchusa gmelinii

Von Osteuropa bis Zentralasien ist die Gmelin-Ochsenzunge, Anchusa gmelinii, beheimatet. Eingeschleppt angegeben ehemals in einer Kiesgrube in Erfurt-Ilversgehofen in Thüringen (Reinecke 1914). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt.
Benannt ist sie zu Ehren des deutschen Botanikers und Sibirienforschers Johann Georg Gmelin (1709−1755). Gmelin war im Auftrag der Zarin Anna Iwanowna Teilnehmer der 10 Jahre dauernden „Großen Nordischen Expedition“ unter Vitus Bering und Verfasser der „Flora Sibirica“.

 

Anchusa hybrida

Die im Mittelmeergebiet und in Kleinasien beheimatete Bastard-Ochsenzunge, Anchusa hybrida (Syn.: A. undulata subsp. hybrida) wird im Gebiet ganz vereinzelt und vorübergehend angegeben, so bei Mannheim und Freiburg im Breisgau in Baden-Württemberg (Lutz 1910, Hand & Thieme 2023), 1894 in Berlin-Jungfernheide und 1897 in der Tegeler Straße in Berlin (Seitz & al. 2012), 1904 für den Ludwigshafener Hafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1912, Hand & Thieme 2023), Helgoland in Schleswig-Holstein (Knuth 1898) und um Basel und Solothurn in der Schweiz (Infoflora 2023, Hegi 1975). Die Fundmeldung aus Schleswig-Holstein ist laut deutscher Florenliste (Hand & Thieme 2023) falsch.
 
Im benachbarten Elsass bei Mülhausen ist sie eingebürgert und in Ausbreitung begriffen (Sebald & al. 1996).

Anchusa leptophylla

Um das Schwarze Meer ist die Zartblättrige Ochsenzunge, Anchusa leptophylla, beheimatet, die für das Gebiet 1875 eingeschleppt bei der Bahnstation München-Thalkirchen in Bayern angegeben wird (Kreuzpointer 1877). Die Fundmeldung aus Bayern ist laut deutscher Florenliste (Hand & Thieme 2023) falsch und gehört zu A. ochroleuca (Meierott & al. 2024). Subspontan u.a. 1950 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Anchusa ochroleuca

Südosteuropäisch-kleinasiatisch ist die Blassgelbe Ochsenzunge, Anchusa ochroleuca, die vereinzelt unbeständig mit Getreide oder ähnlichen Gütern eingeschleppt auftritt, so ehemals in Freiburg, Mannheim und 1935 im Rheinhafen Karlsruhe in Baden-Württemberg (Lutz 1910, Thellung 1913, Sebald & al. 1996, Hand & Thieme 2023), 1875 eingeschleppt bei der Bahnstation München-Thalkirchen, 1895 und 1896 bei Nürnberg-Forsthof, 1909 bei der Wunderburg nahe Bamberg und 1912 Puchheim in Bayern (Vollmann 1914, Lippert & Meierott 2014), 1896 in Berlin (Seitz & al. 2012), ehemals in Laaske in Brandenburg (Fischer 2017), 1899 in Bremen (Hegi 1975), Userin in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), 1995 an der Hans-Böckler-Straße in Gütersloh in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & al. 2007), von 1900 bis 1905 in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1907, Hand & Thieme 2023), 1888 bei Uetersen in Schleswig-Holstein (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) und in Thüringen (Zündorf & al. 2006). In Österreich in Gramatneusiedl und zwischen Grub und Ebenthal in Niederösterreich (Melzer 1962, Glaser & al. 2025) und Ecke Ruthnergasse/Großbauerstraße in Wien (Janchen 1977, Adler & Mrkvicka 2003, Fischer & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1927 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz ehemals im Kanton Freiburg (Infoflora 2023) und 1902 bei Yverdon im Schweizer Kanton Waadt (Hegi 1975).
Weiters subspontan u.a. in Italien (Galasso & al. 2024), 1889 in Belgien (Verloove 2021, Seebens & al. 2017) und 1897 in den Niederlanden (FLORON 2021, Seebens & al. 2017).
 

Anchusa ovata

Die Östliche Ochsenzunge, Anchusa ovata (Syn.: A. arvensis subsp. orientalis, Lycopsis orientalis) ist von Südost-Europa bis Zentralasien und Äthiopien beheimatet, in Spanien, Portugal und Frankreich eingebürgert und tritt im Gebiet unbeständig auf. 
So 1900 in der Baseler Straße in Freiburg und auch aktuell mehrfach in Baden-Württemberg (Jauch 1938, Hand & Thieme 2023). Beständig oder mit Etablierungstendenzen in Bayern, so 1998 bei Forchheim und seit 2006 in Weinbergen bei Würzburg durch Begrünungsansaaten ausgebracht und beständig, weiters 2015 bei Weyersfeld, 2006 bei Gerbrunn, 2007 bei Randersacker, 2005 bei Birkenzant nahe Regenstauf und 2013 und 2014 ehemalige Deponie Puchheim bei München (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024 sub A. arvensis subsp. orientalis), in Hamburg (Höck 1910, Hand & Thieme 2023), 1891 im Osthafen Frankfurt am Main in Hessen (Gregor 2018), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), im Ortsteil Dößel der Stadt Wettin-Löbejün in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2006), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und 1918 in Erfurt in Thüringen (Reinecke 1919). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1998 bei Forchheim (Meierott & al. 2024 sub A. arvensis subsp. orientalis). Im pannonischen Osten Österreichs in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland mehrfach und etabliert (Rožánek 2008, Lefnaer 2018, Glaser & al. 2025 sub Lycopsis orientalis), so etwa 2008 bei Wolkersdorf, bei Groß-Schweinbarth, Stripfing, Ebergassing und Himberg und im Schlosspark Laxenburg in Niederösterreich (Melzer & Barta 2008, Fischer & Niklfeld 2008, Sauberer & al. 2025). Sonst in Österreich nur vereinzelt und vorübergehend, so etwa in Osttirol (Pagitz & al. 2023). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2001 (Glaser & al. 2025 sub Lycopsis orientalis). In der Schweiz ehemals in Basel und Freiburg (Thellung 1919). Weiters subspontan u.a. in Belgien (Verloove 2021) und 1862 in Tschechien (Pyšek & al. 2012, sub Lycopsis orientalis).
 

 

Anchusa procera

Von Südost-Europa bis zum Kaukasus ist die Hohe Ochsenzunge, Anchusa procera (Syn.: A. officinalis subsp. procera) verbreitet. Im Gebiet vereinzelt, so 1905 in Mannheim in Baden-Württemberg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Berlin-Köpernick (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Rüdersdorf in Brandenburg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 1906 am Güterbahnhof Köln in Nordrhein-Westfalen (Thellung 1909), 1906 in Ludwigshafen, aktuell im Ingelheimer Sand in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1907, Hassler & Muer 2022) und Tübach in St. Gallen und Orbe in der Waadt (Hegi 1975). Stellenweise eine Zeit lang etabliert, so im Hafen Mannheim, Ludwigshafen und im Ingelheimer Sande in Rheinland-Pfalz. Weiters u.a. in Belgien (Seebens & al. 2017), Frankreich und Weißrussland (Verloove 2021).
 

Anchusa strigosa

Die Raue Ochsenzunge, Anchusa strigosa, ist vom östlichen Mittelmeergebiet bis in den Iran beheimatet. 
Im Gebiet eingeschleppt angegeben 1897 für eine Kiesgrube in Erfurt-Ilversgehofen in Thüringen (Diedicke 1897, Hand & Thieme 2023).
 

Anchus stylosa

Von Südost-Europa bis Anatolien ist die Säulengriffelige Ochsenzunge, Anchus stylosa, beheimatet. 
Im Gebiet sehr selten und unbeständig angegeben 1896 für Hamburg-Reiherstieg und Hamburg-Wandsbek (Pieper 1898, Hand & Thieme 2023).

Anchusa undulata

In Teilen des Mittelmeergebiets ist die Gewelltrandige Ochsenzunge, Anchusa undulata, beheimatet
Im Gebiet eingeschleppt angegeben 1900 und 1901 in Freiburg im Breisgau in Baden-Württemberg (Thellung 1910), Berlin-Köpenick (Höck 1902), 1894 bei Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896) und 1962 und 1966 am Kuckucksweg in Halberstadt in Sachsen-Anhalt (Herdam 1995). Die Art ist in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht enthalten. Die Angabe von Anchusa hybrida und A. undulata für Freiburg im Breisgau ist unglaubwürdig
 

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