Solidago

Goldrute, Korbblütler, Asteraceae

Gattung:

Solidago umfasst, exklusive Chrysoma, Euthamia und Patradoria, etwa 128 Arten (Kew 2023) in Amerika, Eurasien und Nordwest-Afrika mit Mannigfaltigkeitszentrum in Nordamerika (Verloove 2021).
 

Solidago gigantea  

Riesen-Goldrute,
Solidago gigantea  
(Syn.: S. serotina)
Korbblütler, Asteraceae

 

Steckbrief: 

80–200 cm hohe Staude mit kahlen, meist etwas purpurn gefärbten, bereiften Stängeln und schmal-lanzettlichen, dreinervigen, meist kahlen Blättern. Zungenblüten die Hülle etwas überragend. Blütezeit Juli bis Oktober.
Verwechslungsmöglichkeiten: Sehr ähnlich ist die Kanadische Goldrute, Solidago canadensis, die einen grünen, behaarten, nicht bereiften Stängel hat und deren Zungenblüten die Hülle nicht überragen.
 

 

Name: 

Die botanischen Namen S. gigantea mit dem Synonym S. serotina (= spät blühend) sind eher unglücklich, weil die Art früher blüht als S. canadensis und auch nicht größer als diese ist, sondern etwa gleich hoch oder gar etwas kleiner bleibt.
 

Nutzung: 

Zierpflanze, Bienenweide. Goldruten-Blüten bieten Wildbienen, Tagfaltern und Schwebfliegen Nahrung im sonst blütenarmen Spätsommer. Forschungsergebnisse zeigen allerdings, dass Goldrutenvorkommen einer weitaus artenärmeren Bestäubergemeinschaft Lebensraum bieten können als die durch sie verdrängte Vegetation (Moron 2009).
 

Ausbreitung: 

1758 erreichte die nordamerikanische Art Europa, wurde aber erst 1789 von William Aiton beschrieben. 1765 war die Pflanze im Botanischen Garten Berlin vorhanden (Krausch 2003).
 
Die lichtliebenden nordamerikanischen Goldrute-Arten zeigen bezüglich der Nährstoffversorgung und Wasserverfügbarkeit eines Standortes wenig Ansprüche. Sie wachsen auf trockenen Ruderalflächen wie Bahndämmen, Straßenböschungen und industriellen Brachflächen ebenso wie in naturnahen Säumen und lichten Auwäldern. Auf Flächen, die der traditionellen Bewirtschaftung entzogen werden, finden sie sich besonders schnell und mit großer Artmächtigkeit ein. Ihre starke Ausbreitung in den 1960er-Jahren korreliert mit der Häufung landwirtschaftlicher Brachen (Lamprecht 2008). Gegenwärtig im Gebiet sehr häufig und sich weiter ausbreitend. Die Art steht in der Schweiz auf der „Schwarzen Liste der invasiven Neophyten“ und ist damit der Freisetzungsverordnung unterstellt.
 
DEUTSCHLAND:
Mitte des 19. Jahrhunderts verwilderten die ersten Goldruten, 1864 fand man sie schon reichlich um Berlin. In aufgelassenen Gärten, auf Trümmerstätten und in Auwäldern begannen die Goldruten sich stark auszubreiten. Gegenwärtig weit verbreitet, häufig und in allen deutschen Bundesländern. Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1887 am Ufer der Rednitz bei Roth/Sand (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
Häufig und in allen Bundesländern etabliert (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1857 (Glaser & al. 2025). In Südtirol häufig.  
SCHWEIZ:
Häufig und im Tiefland fast flächendeckend (Infoflora 2024), ebenso in Liechtenstein.

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1869 in Belgien (Verloove 2021), in Italien (Galasso & al. 2024), seit 1851 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1909 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Solidago altissima

Die Hohe Goldrute, Solidago altissima, ist in Nordamerika und Mexiko beheimatet, spielt als Zierpflanze praktisch keine Rolle und soll in Brandenburg (Hassler & Muer 2022), 1928 in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Wagenitz 1979, Hand & Thieme 2024), 1934 bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1936, Wagenitz 1979, Hand & Thieme 2024) und 1899 zwischen Allmend Fluntern und Dolder in Zürich (Landolt 2001) subspontan gefunden worden sein. Weiters im Kaukasus, in Korea, Taiwan und Ostaustralien. Wahrscheinlich handelte es sich bei den Funden um Formen von S. canadensis. Neben geringfügigen Unterschieden im Aussehen unterscheidet sich die Art vor allem in der Chromosomenzahl. S. canadensis ist diploid (2n = 18), S. serotina tetraploid (2n = 36), S. altissima hexaploid (2n = 54). 2016 konnte echte S. altissima erstmals in Europa gefunden werden, nämlich in Verrebroekse Plassen im Waasland-Hafengebiet in Beveren in Belgien (Verloove & al. 2017). Die Pflanzen unterschieden sich neben ihrem Chromosmensatz durch ihre auffallende Höhe von etwa 2 m und ihren späten Blütebeginn Ende Oktober bis Anfang November (Verloove & al. 2017). Um die Art S. altissima herrscht seit Langem Verwirrung, was vor allem auf eine ehemalige Verwechslung mit S. canadensis var. hargeri mit durchgehend behaarten Stängeln beruht (Verloove 2021).
 

Solidago canadensis

Seit dem Jahr 1632 ist die Kanadische Goldrute, Solidago canadensis, in Europa als Zierpflanze bekannt. 
Ihren Ausgang fand sie wahrscheinlich im Garten des Vespasian Robin in Paris. Seit 1645 ist sie aus England bekannt (Neobiota 2020). Im 17. Jahrhundert zählte die Kanadische Goldrute noch als Seltenheit in den Gärten, steigerte sich dann aber rasch und hatte ihren Höhepunkt Mitte des 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit zählte der Prager Botanische Garten 73 Solidago-Arten. Es entstanden, auch durch Einkreuzung anderer Arten wie S. rugosa oder S. shortii mehrere Kultursorten wie `Strahlenkrone´, `Goldwedel´ oder `Golden Mosa´, die nur höchstens 80 cm hoch werden, `Laurin´ höchstens 40 cm (Jäger & al. 2008).
 
Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in Mitteleuropa die erste Verwilderung gemeldet, der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1838 (Glaser & al. 2025)
So richtig ausgedehnt hat sie sich aber erst ab den 1950er-Jahren (Feder 2022). Die Art vermehrt sich vegetativ durch Ausläufer wie auch generativ durch Samen, wobei ein Stängel bis zu 19.000 Samen produzieren kann. Sie bildet chemische Stoffe, die das Wachstum anderer Pflanzen behindern, sodass sich schnell Dominanz­bestände ausbilden. Dieser allelopathische Effekt hält auch noch an, wenn die Goldrute ausgerissen wurde. Andere Pflanzen verkümmern an diesen Standorten oder wachsen nur langsam (Neobiota 2020).
 
Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet und häufig. Die Art steht in der Schweiz auf der „Schwarzen Liste der invasiven Neophyten“ und ist damit der Freisetzungsverordnung unterstellt. Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit spätestens 1863 in Belgien (Verloove 2021), in Italien (Galasso & al. 2024), seit 1838 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1872 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Solidago ×niederederi

Niedereder-Goldrute, Solidago ×niederederi, ist die Hybride aus Kanadischer Goldrute, Soldidago canadensis mit der heimischen Echten Goldrute, S. virgaurea. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom oberösterreichischen Botaniker und Lehrer Franz Niedereder erstmals in Hinterstoder in Oberösterreich gefunden. Niedereder schickte Pflanzenmaterial der angenommenen Hybride an den Botaniker und Apotheker Eugen Johan Khek (1861−1927) nach Wien. Khek beschrieb die Hybride zu Ehren seines Entdeckers 1905. Die Kommunikation zwischen Niedereder und Khek fand zwischen Juli 1900, als sie sich zum ersten Mal trafen und Februar 1905 statt, als die Beschreibung der Hybride veröffentlicht wurde. Vor seiner Beschreibung studierte Khek die Hybride vier Jahre lang und sah Herbarmaterial ein (Skokanova & al. 2020).
 
Die Hybride bildet keimfähige Samen, auch finden Rückkreuzungen mit den Elternarten statt (Pagitz & al. 2023)
Sie findet sich heute weit verbreitet, aber oft übersehen im Großteil des Gebietes, so etwa 2005 bei Zeil, 1995 Kiesgrube bei Himmelstadt, 2008 Steinbruch bei Ludwag nahe Scheßlitz, 2008 Schottenberg-Steinbruch bei Ebermannstadt, 2000 Pielenhofer Wald bei Regensburg, 1998 in der Blockverbauung im Bamberger Hafen und 2010 Steinbruchgelände Gottmannsberg bei Gefrees in Bayern (Meierott 2008, Breitfeld & al. 2017, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Saarland (Hand & Thieme 2024), 2003 südlich Podelwitz bei Leipzig und 2003 in Demitz-Thumitz bei Bischofswerda in Sachsen (Gutte 2006, Otto & al. 2005), Ulrichsberg bei Klagenfurt und Obervellach im Mölltal in Kärnten (Leute 1986, Stöhr 2020), ehemals Hinterstoder, 2013 im Winklinger Holz bei Kronstorf und 2024 nahe dem Schloss Grub bei Obertraun in Oberösterreich (Khek 1905, Stöhr & Essl 2024, Glaser & al. 2025), Nordufer des Altausseer Sees, St. Peter-Freienstein, Fohnsdorf und Zeltweg in der Steiermark (Melzer 1984, Melzer 1985, Melzer 1987, Maurer 1998, Glaser & al. 2025), vielfach in Nordtirol, so Mayrhofen, Stuben, Landeck, Fritzens, Hatting, Innsbruck, Kematen, Kramsach, Natters, Oberperfuss, Pettnau, Tulfes, Völs und Zirl (Polatschek 1997, Pagitz & Lechner-Pagitz 2015) und St. Johann im Walde, Gaimberg, Kals, Nikolsdorf und Debant in Osttirol (Maier & al. 2001, Pagitz & Lechner-Pagitz 2015). Subspontan u.a. auch in Italien (Galasso & al. 2024).
 

Solidago patula

Im östlichen Nordamerika ist die Ausgebreitete Goldrute, Solidago patula, beheimatet. Sie spielt als Zierstaude praktisch keine Rolle, wird aber 1860 für das Panke-Ufer in Berlin-Pankow subspontan (Ascherson 1861, Wagenitz 1979, Hand & Thieme 2024) angegeben.
 

Solidago rigida

Im zentralen und östlichen Nordamerika ist die Aufrechte Goldrute, Solidago rigida, weit verbreitet. In Europa seit 1710 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008). Sie wird in einer niedrigen Form selten als Zierstaude kultiviert und konnte im Gebiet 2015 in München-Neuperlach und 2008 im Straßenbankett in Pettstadt in Bayern unbeständig gefunden werden (Fleischmann 2018, Meierott & al. 2024). Subspontan auch in den Niederlanden (FLORON 2021).
 
 

Solidago rugosa

Im östlichen Nordamerika ist die Raustängel-Goldrute, Solidago rugosa, beheimatet. In Europa seit 1732 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008) und gegenwärtig selten in der etwas niederer bleibenden Sorte `Fireworks´ selten im Pflanzenhandel. Subspontan in Vorarlberg (Amann 2016), im Kanton Zug und im Kanton Zürich (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich ist die Art bestandsbildend aus dem Gebiet Hirzel-Chrutzelenried (Fohrenmoos) und vereinzelt im Spitzenmoos nachgewiesen. Der älteste Herbarbeleg hier wurde bereits im Jahr 1918 gesammelt (Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012) und 1863 in Belgien (Verloove 2021).
 

Solidago sempervirens

Im östlichen Nordamerika und in der Karibik ist die Immergrüne Goldrute, Solidago sempervirens, beheimatet. Sie wird in der Gartengestaltung aufgrund ihrer fast immergrünen Blätter und der Trockenheits- und Salztoleranz selten in der Sorte `Goldene Wellen´ genutzt und wird in der Deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) unbeständig für Deutschland angegeben (wo?).
 

Solidago ×snarskisii

Snarskis-Goldrute, Solidago ×snarskisii, ist die Hybride aus Riesen-Goldrute, Solidago gigantea × Echter Goldrute, S. virgaurea
Sie wurde 2016 aus Litauen beschrieben (Gudzinskas & Zalneravicius 2016). Das Nothotaxon ehrt den litauischen Botanikprofessor Povilas Snarskis (1889–1969), der an der Vilnius-Universität lehrte und Arbeiten über die Flora der Litauischen SSR verfasste.
Der Fundhergang der Hybride ist etwas verschachtelt, weil die Fundangaben nur langsam auftauchen. Chronologisch gereiht stammt der erste Beleg aus der Steiermark von 1984 aus Dietmannsdorf bei Trieben (Stöhr 2025). 2022 konnte ich die Hybride in Grabenweg bei Wildbach in der West-Steiermark finden (Griebl 2022). 2024 folgten dann Fundangaben aus Rosental an der Kainach und ebenfalls 2024 von Dechantswald bei Köflach in der West-Steiermark (Stöhr 2025). Vor 1986 konnte die Hybride offenbar auch schon in Kärnten gefunden werden, denn Melzer (1985) schreibt, etwas versteckt und nur beiläufig, in einem Artikel über Solidago ×niederederi: „Offenbar bildet sie sich leicht, denn die Funde bei St. Peter-Freienstein gingen nicht auf Zufall zurück, sondern auf gezielte Suche an Stellen, wo nahe beisammen beide Arten blühend angetroffen wurden. Ähnlich war es auch in Kärnten mit S. serotina × virgaurea“.
 

 

Quellen

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