Simsia foetida
Stinkende Simsie,
Simsia foetida,
Korbblütler, Asteraceae
Steckbrief:
Bis 80 cm hohe, behaarte, beim Zerreiben übelriechende Einjährige mit gestielten Blättern und dreieckigen, lange zugespitzten Spreiten. Blütenkörbe einzeln am Stielende, gelb. Röhrenblüten dunkler als die 8−18 ei-lanzettlichen Zungenblüten. Blütezeit Juli bis Oktober.
Name:
Zu Ehren des englischen Botanikers und Arztes John Sims (1749–1831) benannt. Sims praktizierte 1776 bis 1825 als Arzt und Geburtshelfer in London. 1817 wurde er zur unglückseligen Entbindung von Prinzessin Charlotte gerufen, bei der Mutter und Baby starben (Crainz & Dewhurst 2005). Sims arbeitete an den 'Annales of Botany' und war 1800 bis 1826 Herausgeber von 'Curtis's Botanical Magazine' (Burkhardt 2018).
Heimat:
Von Mexiko bis Venezuela.
Nutzung:
Keine.
Ausbreitung:
DEUTSCHLAND:
Unbeständig eingeschleppt angegeben 1896 bei einem Getreidespeicher in Berlin (Wagenitz 1979, Hand & Thieme 2024), 1894 in Rüdersdorf in Brandenburg (Wagenitz 1979, Hand & Thieme 2024) und 1940 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Wagenitz 1979, Hand & Thieme 2024).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---