Silene

Leimkraut, Nelkengewächs, Caryophyllaceae

Gattung:

Silene umfasst, inklusive Cucubalus und Melandrium, exklusive Atocion, Eudianthe, Heliosperma, Lychnis und Viscaria etwa 887 Arten (Kew 2023) und ist vor allem auf der Nordhalbkugel verbreitet. Oxelman & al. (2000) schlugen vor, Eudianthe, Viscaria, Heliosperma und Atocion als eigene Gattungen anzuerkennen.
 

Silene dichotoma  

Gabel-Leimkraut,
Silene dichotoma  
Nelkengewächs, Caryophyllaceae

 

Steckbrief: 

30−90 cm hohe, kurz behaarte, drüsenlose Ein- bis Zweijährige ohne nichtblühender Blattrosetten. Stängel nicht klebrig. Blätter spatelig-lanzettlich, 2−6 cm lang, 0,3−2 cm breit. Blütenstand einseitswendig, wiederholt gabelig verzweigt, vielblütig, mit Einzelblüten an jedem Gabelpunkt. Kelch 11−15 mm lang, 10-nervig, borstig behaart. Kronblätter 15−20 mm lang, weiß bis rosa, mit tief zweispaltiger Platte. Griffel 3. Blütezeit Mai bis Juli.
Verwechslungsmöglichkeit: Beim ähnlichen Acker-Leimkraut, Silene noctiflora, ist der Stängel oben drüsig-klebrig.
 

Nutzung: 

Keine.
 

Ausbreitung: 

Osteuropäisch-westasiatische Art, ins Gebiet im 19. Jahrhundert mit verunreinigtem Saatgut gekommen. Tritt durch Begrünungsansaaten immer wieder verschleppt auf.
 
DEUTSCHLAND: 
Stellenweise in allen Bundesländern bis auf Bremen. In Berlin seit 1877 bekannt (Seitz & al. 2012), in Brandenburg seit 1923 (Fischer 2017). Unbeständig, etwas regelmäßiger nur in Thüringen, Sachsen-Anhalt und im Neckarbecken (Hassler 2020). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1876 in München (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:  
Selten in allen Bundesländern (Glaser & al. 2025), auch in Vorarlberg (Amann 2016). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1842 (Dolliner 1842, Glaser & al. 2025). Fehlt in Südtirol.
SCHWEIZ: 
Früher weit verbreitet in den tieferen Lagen, gegenwärtig sehr selten (Welten & Sutter 1982, Infoflora 2024). So beispielsweise im Kanton Zürich 1882 und 1883 bei Thalwil, 1883 in Gattikon, 1899 in Kilchberg, beim Greifensee und 1902 bis 1908 in der Stadt Zürich (Wohlgemuth & al. 2020).

 
Weitere Arten:

Silene antirrhina

Das Gerippte Leimkraut, Silene antirrhina, ist in fast ganz Nordamerika verbreitet und wird 1902 für den Hafen Kehl in Baden-Württemberg (Höck 1903) und 1915 für die Rheinwerft Uerdingen und 1928 für den Hafen Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Scheuermann 1930, Hand & Thieme 2024) angegeben. Subspontan auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Silene apetala

Im weiten Mittelmeergebiet, östlich bis Pakistan und südlich bis Somalia reichend ist das Kronblattlose Leimkraut, Silene apetala, beheimatet. Im Gebiet wird es angegeben für Dortmund in Nordrhein-Westfalen (Hegi 1979) und 1912 für den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913, Hegi 1979). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt. Subspontan ehemals in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Silene behen

Das Haarlose Leimkraut, Silene behen, ist im Mittelmeerraum beheimatet. 
Es wird im Gebiet eingeschleppt 1928 für den Hafen Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt. Subspontan in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Silene bellidifolia

Im Mittelmeergebiet ist das Gänseblümchen-Leimkraut, Silene bellidifolia, beheimatet. 
Es wird eingeschleppt genannt für Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), 1937 am Güterbahnhof München-Süd in Bayern (Jauch 1938, Meierott & al. 2024), 1937 am Güterbahnhof Köln-Gereon in Nordrhein-Westfalen (Hupke 1938, Hassler & Muer 2022), 1937 und 1960 bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Gutte 2006) und 1917 als Südfruchtbegleiter am Güterbahnhof Zürich (Scheuermann 1930). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht angegeben. Subspontan ehemals in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Silene bupleuroides

Von Osteuropa bis in den Oman ist das Hasenohr-Leimkraut, Silene bupleuroides, ursprünglich. Es kommt hier in den Unterarten bupleuroides und staticifolia vor (Jalas & Suominen 1986). Im Gebiet ehemals bei Rüdersdorf in Brandenburg (Höck 1900, Hassler & Muer 2022), ehemals Hamburg-Altona (Höck 1900, Hassler & Muer 2022), ehemals Erfurt-Ilversgehoven in Thüringen (Höck 1900, Hegi 1979, Hand & Thieme 2024) und 1884 am Schlossberg in Graz in der Steiermark (Hamburger 1948, Glaser & al. 2025) subspontan.
 

Silene colorata

Im weiten Mittelmeergebiet ist das Farbige Leimkraut, Silene colorata (Syn.: S. bipartita) in vier Unterarten verbreitet.
Auf Korsika und auf den Kanaren ist ihre Ursprünglichkeit zweifelhaft. 
Im Gebiet ehemals unbeständig für den Kirchhof Rhinow und für Angermünde in Brandenburg (Ascherson 1864, Büttner 1884, Hassler & Muer 2022) und 1910 für den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1912, Hassler & Muer 2022) angegeben.
 

Silene conoidea

Das Großkegel-Leimkraut, Silene conoidea, ist im Mittelmeergebiet und von der Arabischen Halbinsel bis Zentralasien beheimatet. 
Es ist mit Saatgut, vor allem mit Perser-Klee-Saatgut unbeständig im Gebiet eingeschleppt worden. 
So ehemals Mühlau im Mannheimer Hafen, bei Ziegelbronn und Aistaig in Baden-Württemberg (Lutz 1910, Sebald & al. 1993, Hand & Thieme 2024), Wargolshausen, 2017 bei Coburg, 2012 München-Unterföhring,1979 bei Bernstein nahe Wunsiedel, 1999 Meilenberg bei Wolfratshausen und 1981 bei Großwenkheim in Bayern (Walter 1979, Meierott & al. 2024), Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Bad Rothenfelde-Bockhorst und Borgloher Egge in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2024), Theenhausen, Versmold-Brink, Oldendorf, Werne, Borgholzhausen und Versmold in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & al. 2004, Jagel 2021), 1906 im Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1910, Hand & Thieme 2024), Bischofswerda, 1997 Dresden-Klotzsche und am Neustädter Elquai in Sachsen (Gutte & al. 2013, Hardtke & al. 2013), ehemals Sachsen-Anhalt (Müller & al. 2021) und 2007 Gompertshausen in Thüringen (Meierott 2008). Eine Fundangabe für Hessen wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) als irrig geführt. In Österreich Pama im Burgenland (Melzer & Barta 1995, Gilli & al. 2022), Fischamend und bei Neudegg, Gemeinde Großriedenthal in Niederösterreich (Melzer & Barta 1997, Lefnaer 2021), 2001 bei Großtraberg und St. Marienkirchen bei Schärding in Oberösterreich (Hohla 2011), Graz in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025) und nahe der U2-Haltestelle Hausfeldstraße in Wien (Vitek & al. 2021). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1954 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz 1956 und 1981 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973, Baumgartner 1985) und bei Solothurn (Thellung 1919).
 
Subspontan u.a. seit 1876 auch in Belgien (Verloove 2021), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Silene crassipes

Von Südanatolien bis zur Arabischen Halbinsel ist das Dickstielige Leimkraut, Silene crassipes, beheimatet. Im Gebiet wird es ehemals für Berlin (Krause 1901), 1894 für Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896, Hand & Thieme 2024) und 1928 und 1929 für den Hafen Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Scheuermann 1930, Hand & Thieme 2024) angegeben.
 
 

Silene cretica

Sehr selten tritt das mediterrane Kreta-Leimkraut, Silene cretica, im Gebiet adventiv auf.  
So ehemals angegeben für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Hegi 1979), ehemals in Bayern (Hand & Thieme 2021), Hamburg (Hand & Thieme 2021), Hessen (Hand & Thieme 2021), Überseehafen Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), 2014 bei Göda nahe Bautzen in Sachsen (Otto & al. 2015, Buttler & Thieme 2017), Schleswig-Holstein (Müller & al. 2021), ehemals in Leinfeldern bei Bad Gleichenberg in der Steiermark (Janchen 1956-1960, Walter & al. 2002), ehemals Buchs in St. Gallen, ehemals Solothurn und ehemals Zürich (Hegi 1979). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
Silene cretica wird für die Schweizer Flora als (ausgestorbener) Archäophyt geführt, weil archäophytisch nachgewiesen (Infoflora 2023) und daher hier als Neophyt irrelevant. Auch in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) wird die Art als indigen und verschollen für Baden-Württemberg und Bayern geführt.
Subspontan 1950 in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Clement & Foster 1994), 1941 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1865 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 

Silene csereii

Von Bulgarien bis zum südlichen Russland ist das Cserei-Leimkraut, Silene csereii, verbreitet. Benannt ist die Art nach Wolfgang von Cserei, Siebenbürger Botaniker des 18. Jahrhunderts, der mit Carl Ludwig Willdenow befreundet war. Von Cserei war Gönner des Botanikers Johann Baumgarten (1765−1843), der 1816 die Art nach seinem Förderer benannte. Im Gebiet unbeständig 1894 in Berlin-Köpenick und 1978 in Berlin-Spandau (Behrendsen 1896, Zimmermann 1982, Hand & Thieme 2024), 1894 bei Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896, Hand & Thieme 2024), 1890 bis 1901 mehrfach in Hamburg-Bahrenfeld (Pieper 1902, Hand & Thieme 2024), 1914 in Frankfurt-Niederrad in Hessen (Buttler 1994, Hand & Thieme 2024), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2024), Niedersachsen (Hand & Thieme 2024), Dresden in Sachsen (Höck 1910, Hand & Thieme 2024), 2005 und 2007 auf der Halde Oberhütte nördlich Eisleben in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2006) und auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Höck 1900). In Österreich 2009 in einer Schottergrube bei Parndorf im Burgenland (Wallnöfer & al. 2012) und 1946 nächst dem Bahnhof Breitenlee in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Adventiv kommt die Art an Wegrändern, entlang von Eisenbahntrassen, als Unkraut in Getreideäckern und auf durch den Menschen stark beeinflussten, offenen bzw. vegetationsarmen Stellen wie z.B. Bergschutthalden und Gruben vor (Wallnöfer & al. 2012). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Silene echinata

In Italien endemisch ist das Igel-Leimkraut, Silene echinata. Es wird verschleppt 1933 für den Güterbahnhof Ulm in Baden-Württemberg angegeben (Müller 1935, Hand & Thieme 2024).
 

Silene flavescens

Das Gelbliche Leimkraut, Silene flavescens, ist in Südost-Europa beheimatet und reicht nördlich bis in die Budaer Berge in Ungarn. Dort auf dem Gellért-Berg bei Budapest liegt das nächstgelegene natürliche Vorkommen der Art. Im Gebiet 1909 angegeben für den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1912, Hand & Thieme 2024) und 1999 beständig in Baden bei Wien in Niederösterreich (Fischer 2001). Der Standort in Baden bei Wien, genauer im Kurpark am Südwest-Hang des Richtberges auf etwa 330 m Seehöhe gibt Rätsel auf. Die Argumente für eine Ansalbung sind stichhaltiger als die Argumente für einen etwaigen Reliktstandort (Fischer 2001).
 

Silene fuscata

Im Mittelmeergebiet ist das Bräunliche Leimkraut, Silene fuscata, ursprünglich. Im Gebiet wird es vorübergehend eingeschleppt 1917 für den Güterbahnhof Zürich (Scheuermann 1930, Hegi 1979) angegeben. Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
 

Silene gallinyi

In Südost-Europa ist das Galliny-Leimkraut, Silene gallinyi, beheimatet, welches nach dem rumänischen Apotheker Franz Galliny (geb. 1794) benannt ist. 
Subspontan 1930 für Guben in Brandenburg (Lademann 1937, Hassler & Muer 2022) und 1981 zwischen Marienfeld und Brocker Mühle bei Bielefeld in Nordrhein-Westfalen (Runge 1986, Kulbrock & al. 2004, Hand & Thieme 2024) angegeben.
 

Silene inaperta

Im westlichen Mittelmeergebiet und in Makaronesien ist das Ungeöffnete Leimkraut, Silene inaperta, heimisch. Es wird verschleppt 1901 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1910, Hegi 1979, Hand & Thieme 2024), für Hamburg (Hegi 1979, Hassler & Muer 2022) und 1923 für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Pabst in: Breitfeld & al. 2021) angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1990) nicht geführt. Subspontan in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Silene montbretiana

Das Behaartkelchige Leimkraut, Silene montbretiana, ist in Südwest-Asien beheimatet und wird im Gebiet subspontan für Mecklenburg-Vorpommern (Hassler & Muer 2022) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt.
 

Silene muscipula

Das Fliegenfallen-Leimkraut, Silene muscipula, ist im weiten Mittelmeergebiet von Westsahara bis Syrien beheimatet und wird im Gebiet verschleppt genannt 1882 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1910, Hand & Thieme 2024), 1937 am Güterbahnhof München-Süd in Bayern (Jauch 1938, Meierott & al. 2024), bei Berlin (Krause 1901, Hand & Thieme 2024), 1894 bei Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896), ehemals Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern (Müller 1950, Hassler & Muer 2022), 1929 im Hafen Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hassler & Muer 2022), 1940 bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1944, Hassler & Muer 2022), 1948 in Graz-Gösting in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025) und 1918 im Schutt beim Bahnhof Luzern (Scheuermann 1930). Eine alten Angaben aus Thüringen beziehen sich auf Viscaria vulgaris (Zündorf & al. 2006). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1990) nicht geführt. Subspontan 1918 in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Silene nocturna

Im weiten Mittelmeergebiet ist das Nacht-Leimkraut, Silene nocturna, ursprünglich. Es tritt hier in den Unterarten nocturna und neglecta auf (Jalas & Suominen 1986).
Es tritt hier in den Unterarten nocturna und neglecta auf (Jalas & Suominen 1986). Im Gebiet wird es 1890 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Höck 1910, Hand & Thieme 2024), 1940 für die Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1944, Hegi 1979) und ehemals für Basel und Solothurn (Hegi 1979) angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1990) nicht geführt. Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Silene paradoxa

Das Seltsame Leimkraut, Silene paradoxa, ist im nördlichen Mittelmeergebiet beheimatet. Als Erzbegleiter wird es 1919 für das Chromerzlager im Hafen Aken in Brandenburg (Schuster 1922) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt.
 
 

Silene pendula

Aus dem Mittelmeerraum kommt das Hängende Leimkraut, Silene pendula. Es wird selten als Zierpflanze seit 1731 genutzt (Jäger & al. 2008), früher öfter als heute und verwildert selten. 
Vor allem alte Fundmeldungen liegen auf, so ehemals im Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Lutz 1910, Hand & Thieme 2024), München-Giesing, Artelshofen, Schwabach, Fürth, Nürnberg, Großgründlach, Aschaffenburg, Gefrees, Würzburg und 1968 zwischen Lindau-Äschach und Taubenberg in Bayern (Vollmann 1914, Breitfeld & al. 2017, Dörr & Lippert 2001), 1864 Berlin-Schöneberg (Ascherson 1864, Hand & Thieme 2024), 2004 in Potsdam, in Triglitz und Pritzwalk in Brandenburg (Kummer & Buhr 2006, Fischer 2017), ehemals Agnesstraße Hamburg (Schmidt 1890, Hand & Thieme 2024), Ilversgehofen in Hessen (Reinecke 1914, Hand & Thieme 2024), 1920 am alten Bahnhof Oelde in Nordrhein-Westfalen (Dahms 1922, Hand & Thieme 2024), 1906 auf einem Schuttplatz in Schifferstadt in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2024), Saarland (Hand & Thieme 2024), Dresden und Niederau in Sachsen (Hardtke & al. 2013), 1909 bei Quedlinburg in Sachsen-Anhalt (Zobel 1909), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Knuth 1898, Hand & Thieme 2024) und in Thüringen (Zündorf & al. 2006). In Österreich 1902 auf einem Schutthaufen beim Frachtenbahnhof Linz in Oberösterreich (GZU, Melzer 1987), Graz-Gösting in der Steiermark (Melzer 1987, Glaser & al. 2025) und in Wien-Hütteldorf (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1859 (Glaser & al. 2025). In Südtirol ehemals bei Bozen (FloraFaunaSüdtirol 2023). In der Schweiz 1902 beim Belvoir, 1903 an der Sihlfeldstraße und 1904 beim Hardplatz in Zürich (Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan 1866 auch in Belgien (Verloove 2021), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Clement & Foster 1994), 1896 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1967 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Silene portensis

Das Porto-Leimkraut, Silene portensis, ist im westlichen Mittelmeergebiet und in Portugal beheimatet. Es tritt hier in den Unterarten portensis und maura auf (Jalas & Suominen 1986) und wird im Gebiet vorübergehend für Basel eingeschleppt (Hegi 1979) angegeben. Subspontan in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Silene pseudoatocion

In Algerien und Marokko ist das Algerische Leimkraut, Silene pseudoatocion, beheimatet. Es wird vorübergehend für Basel eingeschleppt angegeben (Hegi 1979). Subspontan ehemals in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Silene rubella

Im weiten Mittelmeergebiet, östlich bis in den Iran, ist das Rötliche Leimkraut, Silene rubella, beheimatet. Es tritt hier in den Unterarten rubella, bergiana und turbinata auf (Jalas & Suominen 1986) und wird im Gebiet unbeständig für Solothurn (Hegi 1979) angegeben. Subspontan in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Silene scabriflora

Auf der Iberischen Halbinsel endemisch ist das Raublütige Leimkraut, Silene scabriflora. Im Gebiet angegeben 1937 am Güterbahnhof München-Süd in Bayern (Jauch 1938, Hassler & Muer 2022), Berlin-Weißensee (Ascherson 1862, Hand & Thieme 2024), 1866 in Kützkow in Brandenburg (Büttner 1884, Hand & Thieme 2024) und 1866 in Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005). Die Art ist in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) nicht angegeben. Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021).
 

Silene schafta

Das südwestasiatische Sommer-Leimkraut, Silene schafta, ist im Talisch-Gebirgsstock im Nordwest-Iran und im Südosten Aserbaidschans beheimatet und wird als Zierstaude seit spätestens 1838 für Steingärten und Tröge genutzt (Jäger & al. 2008). `Splendens´ wurde 1936 von Georg Arends ausgelesen. 
Im Gebiet vereinzelt subspontan, so 2009 im Gewerbegebiet Gefrees und 2012 bei Eisingen nahe Würzburg in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Hassler & Muer 2022, Meierott & al. 2024), Troisdorf, am Friedhof Attendorn im Kreis Olpe und 2020 Mülheim an der Ruhr-Dümpten in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, BBV 2016, BBV 2021) und 2016 auf einer Schotterfläche vor einer Lärmschutzwand in Elsbethen im Flachgau Salzburgs (Pflugbeil in: Gilli & al. 2021)
Subspontan 2002, 2012 und 2013 auch in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Frankreich (Pflugbeil in: Gilli & al. 2021) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

 

Silene secundiflora

Im westlichen Mittelmeergebiet ist das Einseitwendige Leimkraut, Silene secundiflora, beheimatet. Es wird im Gebiet 1954 für die Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006) angegeben.
 

Silene stricta

Im westlichen Mittelmeergebiet ist das Aufrechte Leimkraut, Silene stricta, ursprünglich, das 1906 und 1927 für Essen und 1917, 1926 und 1927 für den Hafen Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Scheuermann 1930, Hand & Thieme 2024) angegeben wird. Subspontan 1907 in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Silene subconica

Das Tempsky-Leimkraut, Silene subconica, ist in Südost-Europa und Anatolien beheimatet und wird im Gebiet für Brandenburg (Hassler & Muer 2022), Hamburg (Hassler & Muer 2022) und Niedersachsen (Hassler & Muer 2022) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt.
 

Silene tridentata

Im südlichen Mittelmeergebiet ist das Dreizähnige Leimkraut, Silene tridentata, beheimatet. Als Südfruchtbegleiter wird es im Gebiet 1930 für den Hafen Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt. Subspontan ehemals in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

 

Silene wolgensis

Von der Ukraine bis in die Mongolei ist das Wolga-Leimkraut, Silene wolgensis s.lat. beheimatet, das für Berlin (Seitz & al. 2012) und 1961 für Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005) angegeben wird. Um welche der 3 Arten, in welche Silene wolgensis mittlerweile aufgeteilt wurde, es sich handelte, ist unbekannt.
 
 

Quellen

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Ascherson P. (1864): Flora der Provinz Brandenburg, der Altmark und des Herzogthums Magdeburg – Spezialflora von Berlin. 2 Bände. Gesamt 1477 Seiten.

Baumgartner W. (1973): Die Adventivflora des Rheinhafens Basel-Kleinhüningen in den Jahren 1950-1971 - Bauhinia 5: 21-27.

Baumgartner W. (1985): Die Adventivflora des Rheinhafens Basel-Kleinhüningen in den Jahren 1972-1984 - Bauhinia 8/2: 79-87.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2016): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2016 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 8: 174–189.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2019): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2018 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 10: 138-188.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2021): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2020 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 12: 199-278.

Behrendsen W. (1896): Zur Kenntnis der Berliner Adventivflora – Verhandlungen des Botanischen Vereins für die Provinz Bradenburg 38: 76-100.

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Breitfeld M., Hertel E. & Baumann A. (2021): Flora Adventiva – Eine Zusammenstellung der in Deutschland nachgewiesenen Pflanzen, welche nicht in den Bestimmungswerken erwähnt werden; Markneukirchen, 677 S.

Breitfeld M., Hertel E., Horbach H.-D. & W. Wurzel (2017): Flora von Bad Berneck und Umgebung, die Pflanzenwelt zwischen Ochsenkopf und Maintal – 501 S.

Buttler K.P. (1994): Fundmeldungen Neufunde-Bestätigungen-Verluste – Botanik und Naturschutz in Hessen 7: 101–103.

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