Setaria

Borstenhirse, Süßgras, Poaceae

Gattung:

Setaria umfasst etwa 136 Arten (Kew 2023) und ist fast weltweit verbreitet. Mannigfaltigkeitsgebiete sind Südamerika und Afrika.
 
 

Setaria faberi  

Faber-Borstenhirse,
Setaria faberi  
Süßgras, Fabaceae

 

Steckbrief: 

20–100 cm hohe Einjährige mit 1–3 cm breiten, oberseits locker und kurz behaarten Blättern. Blütenstand ohne Borsten 5–20 cm lang und bis 1,5 cm dick, meist überhängend. Ährchen 2,5–3 mm lang. Obere Deckspelze stark querrunzlig, mit 1–6 Borsten unterhalb des Ährchens. Blütezeit Juni bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Die Fabers Borstenhirse unterscheidet sich von den anderen im Gebiet vorkommenden Arten dieser Gattung unter anderem dadurch, dass die Laubblätter oberseits locker behaart sind. So hat etwa auch die im Gebiet beheimatete Grüne Borstenhirse, Setaria viridis, oberseits kahle Blätter.
 

Name:

Der Artbeiname ehrt den deutschen Pflanzensammler, Sinologen und Missionar Ernst Faber (1839–1899). Faber war ein hervorragender Kenner der chinesischen Literatur und Sprache. Er gab mehrere Werke in chinesischer Sprache heraus, schrieb u.a. 'Botanicon Sinicum' und über Konfuzius und war auch ein aufmerksamer Naturforscher. 1928 wurde ihm in seiner Heimatstadt Coburg mit der Benennung der Ernst-Faber-Straße ein Denkmal gesetzt. 1962 wurde dann das Altersheim des Diakonischen Werkes in der gleichnamigen Straße zu seinen Ehren als Ernst-Faber-Haus benannt.
 

Nutzung: 

Zierpflanze, auch in Ziergras-Saatgutmischungen enthalten.
 

Ausbreitung: 

Die hauptsächliche Ausbreitung dürfte über verunreinigtes Saatgut, Vogelfutter und Erdtransporte erfolgt sein. Um das Jahr 1920 wurde die Art in Nordamerika eingeschleppt, wo sie gegenwärtig ein nennenswertes Unkraut im Maisbau ist. Nach Mitteleuropa ist sie nicht aus ihrer ostasiatischen Heimat, sondern aus Nordamerika gelangt, wo sie weitgehend eingebürgert ist. Erstmals wird sie hier 1960 in Berlin-Lichterfelde, 1964 in Basel-Kleinhüningen, 1966 in Oberösterreich und 1968 in der Steiermark genannt. In den 1970er-Jahren dann in Mecklenburg-Vorpommern aufgetreten, als Segetalpflanze 1998 erstmals in Baden-Württemberg (Hügin 2010). Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet, mit auffälliger Ausbreitungstendenz in den letzten Jahren und Jahrzehnten. Die Faber-Borstenhirse findet sich vor allem in Mais-, Soja- und Kürbisäckern, auf Ruderalflächen, Schotterflächen, Erdhaufen und ähnlichen Standorten. Sie besitzt invasives Potenzial.
 
DEUTSCHLAND:
U.a. in Stuttgart-Hohenheim und im Rheinhafen Kehl in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017, Amarell 2010), Altenmarkt, Nußdorf, Niederaudorf und Kiefersfelden in Bayern (Smettan 2016), besonders in Südost-Bayern in starker Ausbreitung (Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Brandenburg (Fischer 2017), im Hafen von Bremen (Müller & Kuhbier 2008), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), 2020 in Frankfurt-Rödelbach in Hessen (Gregor 2022), Wismar und Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), um Vechta und 2021 bei Sülze im Landkreis Celle in Niedersachsen (Gregor 2006, Langbehn 2022), Köln, am Rheinufer Rheidt, Bonn-Dransdorf und 2021 in Aachen-Orsbach in Nordrhein-Westfalen (Sumser & al. 2015, Gorissen 2015, BBV 2022), Trier-Ehrang in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016) und Delitzsch, Sohland an der Spree, Bautzen, Cunnersdorf bei Kamenz, Leipzig und Niesky in Sachsen (Gutte & al. 2013, Gutte 2006, Otto & al. 2006).
ÖSTERREICH:
Seit etwa 1980 in Ausdehnung begriffen. Besonders seit den Hitzejahren 2002 und 2003 augenscheinlich häufiger werdend. Das erste bekannte Vorkommen in Österreich dürfte aus dem oberösterreichischen Machland stammen. Kleesadl (2009) berichtet von einem als "Setaria italica" im Jahr 1966 in „Dornach-Baumgartenberg“ gesammelten Beleg, den er als S. faberi revidierte (Leonhartsberger 2015). Das erste Auftreten in der Steiermark ist mit einem Beleg aus dem Jahr 1968 aus St. Michael in der Obersteiermark von Anschüttungen in einer Schottergrube dokumentiert, der erst 1980 als Setaria faberi erkannt wurde (Melzer 1981). 1988 bei Hörtendorf nahe Klagenfurt in Kärnten (Melzer 1993). Mittlerweile aus allen Bundesländern bekannt (Glaser & al. 2025), so auch aus dem pannonischen Gebiet Niederösterreichs und Wiens (Barta & Sauberer 2019).
SCHWEIZ:
Vereinzelt im Mittelland und im südlichen Tessin (Infoflora 2024), so 1964 bis 1984 vereinzelt im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973, Baumgartner 1985), in den Kantonen Bern, Genf, St. Gallen, Waadt, Zug und in Wetzikon im Kanton Zürich (Infoflora 2024, Wohlgemuth & al. 2020). In Ausbreitung begriffen.
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1961 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1973 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 
Weitere Arten:

Setaria adhaerens

In Afrika, Südasien und Spanien ist die Kletten-Borstenhirse, Setaria adhaerens, beheimatet. Sie tritt in großen Teilen der Erde subspontan auf, im Gebiet nur vorübergehend 1959 in Atzenbach in Baden-Württemberg (Baumgartner 1975, Hand & Thieme 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), 1995 in Frankfurt-Seckbach in Hessen (Ludwig 1996, Sebald & al. 1998, Hand & Thieme 2024), Niedersachsen (Hand & Thieme 2024), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024) und mehrfach 1934 bis 1939 in Leipzig in Sachsen (Conert 1998, Hand & Thieme 2024). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 
 

Setaria brownii

In großen Teilen Australiens ist die Zierliche Kolbenhirse, Setaria brownii (Syn.: Paspalidium gracile) beheimatet. Unbeständig eingeschleppt genannt im Gebiet 1890 und 1911 in Hannover-Döhren in Niedersachsen (Conert 1998, Hand & Thieme 2024), 1933 in Essen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Conert 1998, Hand & Thieme 2024) und in Derendingen und Luterbach im Kanton Solothurn (Conert 1998). Wahrscheinlich benannt nach dem schottischen Botaniker und Arzt Robert Brown (1773−1858), der von 1801 bis 1805 fast 4000 weitgehend unbekannte Pflanzen in Australien studierte.
 

Setaria globoidea

In Nordost-Australien ist die Kugelige Kolbenhirse, Setaria globoidea (Syn.: Paspalidium globoideum), beheimatet. Mit Wolle eingeschleppt fand es sich vorübergehend 1935 und 1937 für die Kläranlage Leipzig-Rosental in Sachsen (Fiedler 1936, Conert 1998, Hand & Thieme 2024) und 1907, 1914, 1918, 1922 und 1924 für Derendingen im Kanton Solothurn (Conert 1998) angegeben.
 
 

Setaria grisebachii

Vom südlichen Nordamerika bis zum nördlichen Südamerika ist die Grisebach-Kolbenhirse, Setaria grisebachii, beheimatet. Sie konnte in Wien unbeständig am Laaerberg auf einem Müllplatz gefunden werden (Melzer & Barta 1999, Glaser & al. 2025). Benannt ist die Art zu Ehren des deutschen Botanikers Heinrich August Rudolf Grisebach (1814−1879). Er gilt als Begründer der Pflanzengeographie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin.
 

Setaria italica

Nur aus der Kultur ist die Kolbenhirse, Setaria italica, bekannt. Sie entstammt der Grünen Borstenhirse, Setaria viridis und dürfte aus dieser in Afghanistan ausgelesen worden sein. Nur hier gibt es Übergangsformen zwischen S. italica und S. viridis, die sich ansonsten nicht kreuzen. In China dürfte die Art bereits vor etwa 8000 Jahren kultiviert worden sein (Houyuan 2009). In Europa ist die Kolbenhirse bereits aus Funden in den jungsteinzeitlichen Siedlungen am Bodensee bekannt. Sie wurde im Gebiet bis ins 19. Jahrhundert als Getreidepflanze kultiviert, gegenwärtig fast nur mehr als Vogelfutter für Wellensittiche oder als Ziergras. 
Entsprechend häufig sind alte Fundmeldungen von Verwilderungen und selten neuere, wie etwa Obergrambach, Karlsruhe, Knielingen und Rimpach in Baden-Württemberg (Hassler 2021, Dörr & Lippert 2004), bei Blaichach, Sonthofen-Rieden, Wigratzbad, Munzingen, Hochaltingen, Schaffhauserhof, Dornstadt, Bahnhof Mündling, Dillingen, Binswangen, Pocking und Heinersgrund in Bayern (Dörr & Lippert 2001, Adler & al. 2017, Hohla 2002, Breitfeld & al. 2017), Berlin (Seitz & al. 2012), Brandenburg (Hand & Thieme 2024), im Bremer Hafen (Misskampf & Züghart 2000), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Hessen (Hand & Thieme 2024), Rostock-Dierkow und Neukloster in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Braunschweig und Lochtum in Niedersachsen (Brandes 2003, Bollmeier & al. 2004), Melle-Eickholt, Versmold-Hesselteich, Halle-Künsebeck, Güterbahnhof Steinhagen, Bielefeld, Niehorst, Obersteinhagen, Avenwedde, bei Siegburg, Bad Honnef, Grange und Roisdorf in Nordrhein-Westfalen (Lienenbecker & Sonnenborn 1979, Gorissen 2015, Jagel 2021), Trier-Ehrang, Edigheim, Maudach und Kaiserwörthhafen in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016, Mazomeit 1995), Saarland (Hand & Thieme 2024), 2002 in Nadelwitz bei Bautzen und Leipzig in Sachsen (Otto & al. 2004, Gutte 2006), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2024) und Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024). In Österreich im Nordburgenland (Gilli & al. 2022), St. Veit an der Glan in Kärnten (Melzer 1980, Glaser & al. 2025), Scheibbs und Zwentendorf in Niederösterreich (Przybylski 1878, Bernhardt & al. 2013), Linz, Hohenzell und Urfahr in Oberösterreich (Hohla 2012), Neumarkt am Wallersee und Bergheim in Salzburg (Schröck & al. 2004), an der Safen bei Fürstenfeld in der Steiermark (Maurer 2006), 1986 bei Vils, Bad Häring, Amras und Innsbruck in Nordtirol (Dörr & Lippert 2001, Maier & al. 2001), Oberlienz in Osttirol (Maier & al. 2001), 1989 bei Lingenau, bei Bregenz, Feldkirch und Dornbirn in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2001, Maier & al. 2001) und Wien (Fischer & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1863 (Glaser & al. 2025). In Südtirol mehrfach im Etsch-Eisacktal, so bei Leifers (Kiem 1978, Naturmuseum Südtirol 2018). In der Schweiz u.a. im Aargau, 1957 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973), in Bern, Genf, Graubünden, Jura, St. Gallen, im Tessin, Thurgau, in der Waadt, im Wallis und in Zürich (Welten & Sutter 1982, Bellosi & al. 2011, Infoflora 2024). Im Kanton Zürich seit 1882 wiederholt festgestellt (Wohlgemuth & al. 2020). In Lichtenstein u.a. am Rheindamm von Schaan bis Balzers (Waldburger & al. 2003). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Setaria palmifolia

Die Palmblatt-Borstenhirse, Setaria palmifolia, ist in Südost-Asien und Ostaustralien beheimatet. Sie wird aufgrund ihrer palmenartigen Blätter als Zierstaude genutzt. Das Innere der Sprosse wird in ihrer Heimat als Gemüse gegessen (Mansfeld 1986). Im Gebiet 1910 eingeschleppt für Ilvesheim in Baden-Württemberg (Zimmermann 1915) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt, auch nicht in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1998).
 

Setaria parviflora

Die Gekniete Borstenhirse, Setaria parviflora (Syn.: Setaria geniculata, S. gracilis) ist von Nord- bis Südamerika beheimatet und wurde im Gebiet mehrfach unbeständig gefunden, so ehemals Fürth, Regensburg und Nürnberg in Bayern (Vollmann 1914, Hassler & Muer 2022), 1959 in Rostock-Bramow in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Osnabrück in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2024), Ürdingen, 1913 im Hafen Emmerich und 1913 und 1927 im Hafen Neuß in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2024), 1959 und 1960 bei der Kläranlage Leipzig-Rosental in Sachsen (Gutte 2006), 1913 Rodleben in Sachsen-Anhalt (Probst 1949, Hassler & Muer 2022), 2001 Obere Augartenstraße in Wien (Adler & Mrkvicka 2003), Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973) und St. Jakob in Solothurn (Conert 1998, Hand & Thieme 2020), Tessin und Wallis (Infoflora 2024). Die Art ist in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) nicht angegeben. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Setaria plicata

Im tropischen Südost-Asien ist die Gefaltete Borstenhirse, Setaria plicata, beheimatet. Sie wird auf Jawa zur Bodenbedeckung in Obstplantagen und Kokosnussanlagen genutzt (Mansfeld 1986). Sie wird verschleppt für Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024) angegeben.
 

Setaria setosa

Auf den Westindischen Inseln zwischen Atlantik und Karibik ist die Geschwänzte Borstenhirse, Setaria setosa, beheimatet. Im Gebiet wird sie nur einmal 1906 für Rodleben in Sachsen-Anhalt (Probst 1949, Conert 1998, Hand & Thieme 2024) angegeben.
 

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