Senecio

Greiskraut, Korbblütler, Asteraceae

Gattung:

Senecio umfasst, exklusive Jacobaea, Kleinia und Tephroseris etwa 1462 Arten (Kew 2023) und ist fast weltweit verbreitet. Sie zählt damit zu den artenreichsten Gattungen der Blütenpflanzen.
Wie etwa 6000 andere Pflanzenarten (weltweit) schützen sich Senecio-Arten vor Fraßfeinden durch Pyrrolizidinalkaloide, die vor allem für Weidetiere gefährlich sein können. Pyrollizidinalkaloide sind zum großen Teil leberschädigend und krebserregend, außerdem mutagen. Die Vergiftungssymptome treten meist erst sehr spät auf, nach Wochen oder Monaten, weil sie kumuliert wirken. Vergiftungen können auch über Honig und Kuhmilch erfolgen. Vergifteter Honig schmeckt bitter und hält gewöhnlich von weiterem Verzehr ab. Das Vieh meidet Senecio-Arten auf der Weide, jedoch nicht im Heu, wo das Gift erhalten bleibt. Hohe Greiskraut-Anteile können deshalb schwere Schäden bei Tieren verursachen. Sehr hohe Dosen führen auch zu sofortigen, zum Teil tödlichen Vergiftungen, besonders bei Kleinsäugern, Pferden und Rindern.

 

Senecio inaequidens 

Schmalblättriges Greiskraut,
Senecio inaequidens 
Korbblütler, Asteraceae

 

Steckbrief: 

20−60 cm hohe, kurzlebige Mehrjährige mit linealischen, 2−7 cm langen und 0,1−0,5 cm breiten Blättern. Blattrand fein gezähnt, Rand oft umgerollt, daher ganzrandig erscheinend. Stängelblätter am Grund geöhrt. Köpfchen mit 10−13 Zungenblüten, Hülle mit 10−20 Außenhüllblättern. Blütezeit Mai bis November. Die Hauptblütezeit war zunächst der Spätherbst, inzwischen findet man blühende Pflanzen bereits ab Mai.
 

Nutzung: 

Keine.
 

Ausbreitung: 

Südafrikanische Art, mit dem Import von dortiger Schafswolle bereits Ende des 19. Jahrhunderts mehrfach in Europa eingeschleppt (Kuhbier 1977, Böhmer 2002), so zwischen 1889 und 1895 als „Senecio lautus“ bei der Wollkämmerei in Hannover-Döhren (Probst 1949) und 1896 bei der Lesumer Wollwäscherei nahe Bremen (Kuhbier 1977). 1922 wird sie erstmals in Essen bei der ehemaligen Wollkämmerei Kettwig dokumentiert (Bonte 1930). Die Bestimmung als S. inaequidens gelang erst 1975. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Art in der Umgebung wollverarbeitender Betriebe eingeschleppt, wobei neben Hannover und Bremen vier weitere Städte in Frankreich, Norditalien und Ostbelgien als primäre Ausbreitungszentren gelten (Werner & al. 1991). Ihre großflächige Ausbreitung in Europa startete die Art in den 1950er-Jahren von Belgien aus in Richtung Osten. Vor allem Fernstraßen und Eisenbahnlinien dienten als Ausbreitungswege, aber auch Transporte von Erd- und Baumaterial trugen dazu bei (Bornkamm 2006, Lachmuth & al. 2010). Seit den 1970er-Jahren ist eine kontinuierliche Ausbreitung in Mitteleuropa entlang von Verkehrswegen und auf trockenwarmen Ruderalstandorten zu beobachten (Kowarik 2010, Böhmer & al. 2001), wobei der Beginn der Massenausbreitung auf die 1980er- und 1990er-Jahre fällt. Auch die Inseln wie Borkum, Langeroog, Wangerooge oder Helgoland werden bereits besiedelt (Feder 2022). In den Alpen steigt die Art mittlerweile bis zumindest 1600 m Seehöhe, was Bergbauern Sorge bereitet.
 
In ihrer südafrikanischen Heimat wächst die Art im Gebirge und steigt hier bis in die alpine Stufe auf (Böhmer 2002), tritt aber auch als Ackerunkraut auf und gelangt dort auch immer wieder in die Brotproduktion, was auch tödliche Vergiftungen bei Menschen auslösen soll (Neobiota 2013). In Mitteleuropa ist die Art bisher noch nicht in Äckern gefunden worden, wohl aber in Schaf- und Rinderweiden, was durch die enthaltenen Pyrollizidinalkaloide für die Tiere gefährlich werden kann. Durch kontaminierte Lebensmittel wie Milch oder Honig können die enthaltenen Lebergift auch den Menschen gefährlich werden (Wohlgemuth & al. 2020). Die Art ist zum Teil herbizidresistent und erträgt Mahd (Wohlgemuth & al. 2020).
Interessant ist die Verschiebung der Blühphase mit der zweiten Einwanderungswelle Ende der 1980er Jahre. Während zuvor von einer Blütezeit zwischen September und Januar, analog zum südafrikanischen Sommer, berichtet wird (Gerstberger 1978), schaffte es die Art in den folgenden Jahren, die Blütezeit auf zwei unterschiedliche Hauptblütezeiten – Frühsommer und Herbst – zu verlagern. Zwar finden sich nach wie vor blühende Exemplare bis zu den ersten Frösten im Winter, die Masse ist aber dann schon verblüht. Wahrscheinlich ist, dass diese Verschiebung der Blütezeit erst die erfolgreiche Etablierung im Gebiet ermöglichte (Buch 2018).

 
DEUTSCHLAND:
Weit verbreitet, in allen Bundesländern (Hand & Thieme 2024) und weiter in Ausbreitung befindlich (Bauer & Eschelmüller 1979, BfN 2013). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1979 in einer Kiesgrube am Hellesberg bei Ettwiesen (Meierott & al. 2024). In Hamburg erst seit 1988 bekannt (Poppendieck & al. 2011). In Schleswig-Holstein 1992 erstmals in Flensburg nachgewiesen, jedoch auch 10 Jahre später galten wenige Einzelfunde noch als bemerkenswert. Bereits wenige Jahre darauf setzte die Massenausbreitung entlang der Autobahnen, aber auch eine starke Individuenzunahme an anderen Orten ein. Aktuell ist die Art in ganz Schleswig-Holstein mit Einschluss der Inseln anzutreffen (Hebbel 2023).
ÖSTERREICH: 
Seit Mitte der 1980er-Jahre in rascher Arealausweitung begriffen. In Salzburg 1982 am Bahndamm zwischen Hallein und Puch gefunden (Freisinger 1985), in der Steiermark seit 1984 von Zeltweg bekannt (Melzer 1991), in Nordtirol erstmals im Oberinntal genannt (Polatschek 1984), in Wien seit 1990 (Adler & Mrkvicka 2003), ebenso seit 1990 in Oberösterreich auf den Bahnhöfen Linz-Hörsching und Spital am Pyrhn (Melzer 1991). In Österreich gegenwärtig in allen Bundesländern (Glaser & al. 2025). Südtirol wurde von Süden aus besiedelt. In Italien gehen Belege für die erste Inkulturnahme im botanischen Garten von Florenz auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück, erste subspontane Vorkommen sind von dort aus dem Jahr 1947 bekannt. Aus der Provinz Trient erstmals 1975 gemeldet, wenige Jahre später auch in Südtirol (Kiem 1974, Kiem 1975).
SCHWEIZ:
Im Tiefland weit verbreitet, häufig und weiterhin in rascher Ausbreitung begriffen (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich 1995 erstmals in der Stadt Zürich registriert, dort aktuell in 47 % der Quadranten präsent (Wohlgemuth & al. 2020). Die Art steht in der Schweiz auf der „Schwarzen Liste der invasiven Arten“. Im Kanton Zürich besteht eine Bekämpfungspflicht (Wohlgemuth & al. 2020). In Liechtenstein seit dem Jahr 1992 aus Ruggel bekannt (Waldburger & al. 2003).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), seit 1983 in Spanien (Polatschek 1984), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024), seit 1997 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1989 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Senecio duriaei

In Spanien ist das Duria-Greiskraut, Senecio duriaei, beheimatet. Aus dem Gebiet wird es ehemals für die Filzfabrik Mering in Bayern (Caflisch 1877) angegeben. Die Angabe ist laut deutscher Florenliste (Hand & Thieme 2024) falsch und wird auch nicht in der Flora von Bayern (Meierott & al. 2024) genannt.
 

Senecio elegans

Aus Südafrika kommt das Zierliche Greiskraut, Senecio elegans, das in Europa als einjährige Zierpflanze seit etwa dem Jahr 1700 kultiviert wird (Jäger & al. 2008), früher häufiger als gegenwärtig. 
Subspontan 1914 für Speyer in Rheinland-Pfalz (Wagenitz 1987, Hand & Thieme 2024) und für Thüringen (Hassler & Muer 2022) angegeben. Subspontan außerdem u.a. in Frankreich, Spanien, Portugal, Großbritannien, Australien, Java und Kalifornien.
 

Senecio gallicus

Im westlichen Mittelmeergebiet ist das Französische Greiskraut, Senecio gallicus, beheimatet. Es wird vorübergehend für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg (Wagenitz 1987, Hand & Thieme 2024), für die Wollwäscherei Hannover-Döhren in Niedersachsen (Brandes 1909, Hassler & Muer 2022) und 1905 für Genf (Wagenitz 1987) angegeben. Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021).
 

Senecio ×helwingii

Selten tritt das Helwing-Greiskraut, Senecio ×helwingii im Gebiet auf. Es ist die Hybride aus Senecio vernalis × S. vulgaris und wurde zu Ehren von Georg Andreas Helwing (1666−1748) benannt. Helwing war deutscher Geistlicher und Naturforscher, der nach dem Tod seines Vaters 1705 Pfarrer in Angerburg in Ostpreußen wurde und sich insbesondere mit der Botanik befasste. Er schrieb eine Flora Ostpreußens (Burkhardt 2018)
Die Hybride ist im Gebiet gefunden worden in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), 2002 im Gewerbegebiet Schwebhaim, 1999 an Gleisen im Bamberger Hafen, 2013 im Neuen Hafen Würzburg und 1996 im Westhafen Regensburg in Bayern (Meierott & al. 2024), ehemals mehrfach in Berlin (Seitz & al. 2012), Brandenburg (Hand & Thieme 2024), Hamburg (Hand & Thieme 2024), ehemals in Parchim und am Bahndamm Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), in Leipzig-Dölitz, Leipzig-Knauthain, Leipzig-Gohlis und Leipzig-Bienitz in Sachsen (Gutte 2006), 2015 am Elbufer in Magdeburg in Sachsen-Anhalt (Brandes 2020), 2023 bei Neurisshof in Niederösterreich (Mitteilung Martin Pfeiler 2023) und 2021 in der Stadt Salzburg (Pilsl 2021).
Subspontan u.a. auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012)

Senecio isatidoides

Das Großkörbige Greiskraut, Senecio isatidoides (Syn. S. macrocephalus), ist in Südafrika und Lesotho beheimatet. Es wird trotz seines attraktiven Aussehens mit den violetten Blütenkörben nicht als Zierstaude genutzt, findet sich aber gelegentlich in Botanischen Gärten wie dem Alpengarten Schachen in Kultur. An mehreren Stellen verwildert mit nahezu invasivem Ausbreitungsverhalten zeigte sich die Art um das Jahr 2010 im Botanischen Garten Klagenfurt in Kärnten (Eberwein & Schlatti 2014).
 

Senecio lautus

Das Neuseeland-Greiskraut, Senecio lautus, ist in Neuseeland beheimatet und im Gebiet eingeschleppt angegeben zwischen 1889 und 1895 für die Wollwäscherei Hannover-Döhren in Niedersachsen (Fiedler 1936, Probst 1949), 1922 und 1924 für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930) und 1935 für die Spinnerei Coßmannsdorf in Sachsen (Probst 1949). Fundmeldungen aus Niedersachsen, NRW und Sachsen sind laut deutscher Florenliste (Hand & Thieme 2023) irrig. Bei den Fundmeldungen dürfte es sich um S. inaequidens gehandelt haben.
 

Senecio leucanthemifolius

Im Mittelmeergebiet ist das Margeriten-Greiskraut, Senecio leucanthemifolius (Syn.: S. crassifolius) beheimatet. Vorübergehend eingeschleppt wird es ehemals für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg (Wagenitz 1987) angegeben. Subspontan u.a. auch in Italien (Galasso & al. 2024). Außerdem in Schweden. Die Angabe wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt. In den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) wird sie nicht geführt.
 

Senecio nevadensis

Das Linealblättrige Greiskraut, Senecio nevadensis, ist in Spanien beheimatet und wird für das Gebiet 1908, 1909 und 1916 von der Wollwäscherei Hannover-Döhren in Niedersachsen (Brandes 1909, Probst 1949) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt, dafür aber das südafrikanische Senecio linifolius für Niedersachsen.
 

Senecio pterophorus

Das Geflügelte Greiskraut, Senecio pterophorus, ist im südlichen und südöstlichen Afrika von Mozambique bis Südafrika beheimatet und wird für Hannover-Döhren in Niedersachsen (Wagenitz 1987, Hand & Thieme 2024) und 1938 und 1939 für die Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006) angegeben. Subspontan u.a. auch in Italien (Galasso & al. 2024) und Belgien (Verloove 2021).
 

Senecio spartioides

Im südwestlichen Nordamerika ist das Pfriemenginster-Greiskraut, Senecio spartioides, beheimatet. Im Gebiet wird es 1983 und 1984 für den Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1985) angegeben.
 

Senecio vernalis

In Osteuropa und Westasien ist das Frühlings-Greiskraut, Senecio vernalis, urheimisch. Es ist um das Jahr 1850 aus Osteuropa eingewandert, vor allem mit Kleeansaaten, und hat sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entlang von Gleisanlagen von Osten nach Westen ausgebreitet. 
In Berlin seit 1859 bekannt, in Sachsen seit 1862 (Gutte & al. 2013), in Wien seit etwa 1870. Die Art zählt zu den wenigen Sippen, welche auf gesetzlicher Grundlage hin bereits sehr früh in Deutschland bekämpft wurde. So schreiben Ascherson & Potonie (1886): „Wird auf obrigkeitlichen Befehl im Frühjahr ausgerottet“.
Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet und je nach Region unterschiedlich unbeständig bis eingebürgert auftretend. In Deutschland in allen Bundesländern (Hand & Thieme 2024), auch in Bremen (Misskampf & Züghart 2000). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1894 bei den Münchner Lagerhäusern (Vollmann 1914, Meierott & al. 2024). In Österreich in allen Bundesländern unbeständig bis eingebürgert bekannt. In Wien seit etwa 1870, sonst u.a. bei Bad Tatzmannsdorf und Drumling im Burgenland (Traxler 1975, Gilli & al. 2022), Klagenfurt-Wölfnitz in Kärnten (Melzer 1995), Braunau, Ranshofen, Linz, Mattighofen, Gunskirchen, Timelkam, Attnang-Puchheim, Lambach, Frankenmarkt und Steyrermühl in Oberösterreich (Hohla & al. 2002), Itzling und Gnigl in Salzburg (Pilsl & al. 2002), Zeltweg, Leoben, Peggau, Hartberg, Graz, Fürstenfeld und Bad Radkersburg in der Steiermark (Melzer 2005), Jenbach in Nordtirol (Polatschek 1997) und Bahnhof Bregenz in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2004). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1870 (Glaser & al. 2025). In Südtirol ehemals bei Auer (Naturmuseum Südtirol 2018). In der Schweiz sehr selten und unbeständig. Früher häufiger, so in den Kantonen Aargau, Basel, Bern, Genf, Schaffhausen, Tessin, Waadt und Wallis (Welten & Sutter 1982, Wagenitz 1987, Landolt 2001, Infoflora 2024). Im Kanton Zürich 1894 in Feldbach und Hornbrechtikon, 1917 und 1921 in Küsnacht und 1991 und 1998 in Schlieren (Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1822 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1902 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

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