Rudbeckia

Sonnenhut, Korbblütler, Asteraceae

Gattung:

Rudbeckia umfasst etwa 24 nordamerikanischen Arten (Kew 2023). Die Artenzahl schwankt beträchtlich von 13 oder 15 (Wangdin & Knees 2000, Jäger & al. 2008) bis 23 bzw. 24 (Urbatsch & Cox 2006, Mabberley 2008).
 

Rudbeckia laciniata 

Schlitzblättriger Sonnenhut,
Rudbeckia laciniata  
Korbblütler, Asteraceae

 

Steckbrief: 

Bis über 2 m hohe Staude mit kahlen bis fast kahlen, bereiften Stängeln. Untere Blätter fiederschnittig, obere drei- bis fünfteilig und rauhaarig. Blütenkörbe lang gestielt, 6–10 cm im Ø, mit 8−12 gelben Zungenblüten und gelbgrünen Röhrenblüten. Blütenboden hochgewölbt, mit stumpfen, hell berandeten Spreublättern. Frucht 4–5 mm lang, bräunlich-grau. Blütezeit Juli bis September.
 
 

Name:

Die Gattung ist zu Ehren des schwedischen Universalgelehrten Olof Rudbeck dem Älteren (1630−1702) benannt, der besonders durch die Entdeckung der Lymphgefäße bekannt ist und nach seinem Sohn Olof Rudbeck dem Jüngeren (1660−1740). Olof Rudbeck d. Ä. war Professor der Anatomie und Botanik und Gründer des Botanischen Gartens in Uppsala, des ersten Botanischen Gartens in Schweden. Er versuchte nachzuweisen, dass Schweden das 'Atlantis' von Platon sei. Olof Rudbeck d. J. war ebenfalls Professor für Anatomie und Botanik und Direktor des Botanischen Gartens in Uppsala in Nachfolge seines Vaters. Er sammelte in West- und Nordeuropa und schrieb u.a. über schwedische Vögel, außerdem verfasste er Psalmen und Kirchenlieder (Burkhardt 2018). Rudbeck d. J. war Förderer von Carl von Linné. 1730 war Linné in das Haus des jüngeren Rudbeck, inzwischen fast 70, als Hauslehrer für seine jüngsten Kinder eingeladen worden. Rudbeck hatte daraufhin Linné empfohlen, ihn als Dozenten an der Universität und als botanischen Gartendemonstrator zu ersetzen, obwohl Linné erst im zweiten Studienjahr war (Blunt 2002). Linné begründete die Benennung der Sonnenhüte nach den Rudbecks in seiner Widmung folgend: „Solange die Erde überlebt und sie in jedem Frühling mit Blumen bedeckt ist, wird die Rudbeckia deinen herrlichen Namen bewahren. Ich habe eine edle Pflanze gewählt, um an eure Verdienste und die Dienste, die ihr geleistet habt, in Erinnerung zu rufen, eine große, um eine Vorstellung von eurer Statur zu vermitteln, und ich wollte, dass sie sich verzweigt und frei blüht und fruchtet, um zu zeigen, dass ihr nicht nur die Wissenschaften, sondern auch die Geisteswissenschaften kultiviert habt. Seine strahlenförmigen Blumen werden bezeugen, dass du unter den Gelehrten schienst wie die Sonne unter den Sternen. Seine immerwährenden Wurzeln werden uns daran erinnern, dass Sie jedes Jahr durch neue Werke neu leben. Als Stolz unserer Gärten wird die Rudbeckia in ganz Europa und in fernen Ländern angebaut, in denen Ihr verehrter Name seit langem bekannt sein muss. Akzeptiere diese Pflanze nicht für das, was sie ist, sondern für das, was sie werden wird, wenn sie deinen Namen trägt“.
 

Nutzung: 

Zierstaude, früher häufiger kultiviert, gegenwärtig kaum mehr, dann meist in Sorten wie `Goldquelle´, die 1963 aus R. laciniata `Goldball´ × R. nitida entstand oder `Herbstsonne´, die wahrscheinlich ebenfalls eine Hybride aus R. laciniata × R. nitida darstellt. Wildpflanzen Nordamerikas unterscheiden sich von europäischen Pflanzen, weshalb anzunehmen ist, dass es sich bei den europäischen Pflanzen um Nachkommen von Sorten oder Hybriden unbekannter Abstammung handelt (Verloove 2021).  
 

Ausbreitung:  

Nordamerikanische Art, 1620 von den damalig französischen Kolonien Nordamerikas nach Europa in den Garten von Vespasien Robin gekommen (Krausch 1991). 1622 erhielt der Schweizer Botaniker Caspar Bauhin Pflanzen von Robin. Erstmals aus Deutschland wird die Pflanze 1646 von Altdorf genannt. 1769 sagte Gleditsch voraus: "die Art, die sich durch Samen und Wurzeln stark vermehrt, wird um die Dörfer ein nützliches Unkraut werden". Bald darauf, im Jahr 1787, wurden tatsächlich die ersten Verwilderungen gemeldet. Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet, regional sehr häufig und eingebürgert, wie im Osten Sachsens, in der Böhmischen Masse Nieder- und Oberösterreichs oder in der West-Steiermark.
Im Tal der Großen Röder und deren Nebenarmen in Sachsen hat sich eine besondere Form mit grünen Röhrenblüten herausgebildet, die als „Echte Rödertalblume“ bereits einen eigenen Namen hat. Nicht selten verwildert findet sich auch die gefüllt blühende Form `Goldball´, die 1894 von John Lewis Childs als natürliche Spielform gefunden wurde und die sich ausschließlich vegetativ vermehrt.
 
DEUTSCHLAND:
Erste verwilderte Vorkommen wurden 1787 im Queistal bei Flinsburg in der Oberlausitz gemeldet (Wagenitz 1979), ab 1850 waren starke Populationen bekannt, so etwa 1853 bei Grabow in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005) und 1857 am Sandfurthgraben beim Neuen Kruge an der Havel in Brandenburg (Schramm 1861). Anfang der 1860er-Jahre mehrmals in Brandenburg und an der Donau bei Feucht „um das Zeidlerschlösschen schon seit 40 Jahren (Schwarz 1899). Gegenwärtig in Deutschland weit verbreitet mit Verbreitungsschwerpunkt in Sachsen (FloraWeb 2013).  
ÖSTERREICH:
Erste Verwilderungen meldet Schur 1830 vom Donaukanal bei Wien (Wagenitz 1979). 1854 hier schon „tausende Pflanzen“. Gegenwärtig in allen Bundesländern (Glaser & al. 2025), Silikatgebiete deutlich bevorzugend und dort gebietsweise sehr häufig, wie in der Böhmischen Masse Nieder- und Oberösterreichs oder in der West-Steiermark. Sonst zerstreut, so etwa Ebenfeld in Kärnten (Reich 2018) und an der Salzach bei Bergheim in Salzburg (Wittmann & Pilsl 1997). In Südtirol u.a. bei St. Peter, Rienz und Prags (Naturmuseum Südtirol 2018).
SCHWEIZ:
Selten, so in den Kantonen Bern, Genf, Graubünden, Solothurn, Tessin, Waadt und Zürich (Infoflora 2024, Wohlgemuth & al. 2020). Auch in Liechtenstein (Waldburger & Staub 2006).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit spätestens 1844 auch in Belgien (Verloove 2021), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024), seit 1859 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1871 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Rudbeckia fulgida

In 7 Varietäten ist der Glänzende Sonnenhut, Rudbeckia fulgida, im östlichen Nordamerika beheimatet. 1760 kam die Pflanze nach Europa und seit spätestens 1808 wird sie im Gebiet als Zierstaude kultiviert. In Sorten wie `Goldsturm´ oder `Goldschirm´ zählt die Art zu den altbewährten und immer noch beliebten Zierstauden Mitteleuropas. 
Gelegentlich mit Gartenauswurf verschleppt und verwildert, so bei Biberbach, Neuoffingen, Deggendorf, Pocking, Sulzheim, Breitengüßbach, Dörfleins und 2020 Marktoberdorf in Bayern (Adler & al. 2017, Vollmann 1914, Grims 2008, Hohla 2001, Meierott 2008, Bauer 2021), ehemals Potsdam in Brandenburg (Büttner 1884, Hand & Thieme 2024), Adendorf, Hangelar, am Rhein-Herne-Kanal bei Herne-Crange und Augustdorf bei Detmold in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, BBV 2011, Sonnenborn & Sonnenborn 2018), 2014 Deudesfeld in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016) und Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1904 an der Donau in Fischerdorf bei Deggendorf (Vollmann 1914, Meierott & al. 2024). In Österreich 2024 im Fidischwald bei Güssing im Burgenland (Hohla & Király 2024), in Kärnten (Fischer & al. 2008), Seebenstein und Zwentendorf in Niederösterreich (Melzer 2002, Bernhardt & al. 2013), bei Braunau, Mühlheim, Gimpling, Silbering, Reichersberg, Wippenham, Hohenzell und Lochen in Oberösterreich (Hohla 2001, Hohla 2015), Elsbethen, Wals-Siezenheim, Seekirchen am Wallersee und seit 1899 vielfach in der Stadt Salzburg (Schröck & al. 2004, Pilsl & al. 2008), Zeltweg in der Steiermark (Melzer 1982, Glaser & al. 2025), Zirl in Nordtirol (Pagitz 2007), Osttirol (Pagitz & al. 2023), Dornbirn in Vorarlberg (Polatschek 1997, Glaser & al. 2025) und Simmering und Hütteldorf in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz ehemals in Küsnacht bei Zürich (Thellung 1919). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
Subspontan u.a. 1928, 2000 und 2013 auch in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024) und seit 1989 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Rudbeckia grandiflora

Der Großblütige Sonnenhut, Rudbeckia grandiflora, ist in den zentralen und östlichen USA beheimatet und wird selten, dann vor allem in der Sorte `Sundance´ als Zierstaude kultiviert. Verwildert aufgetreten im Gebiet in Hessen (Hand & Thieme 2024), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2024) und auf Borkum in Niedersachsen (Junghans 2016).
 

Rudbeckia hirta

In den östlichen USA ist der Rauer Sonnenhut, Rudbeckia hirta beheimatet.
Er kam Ende des 17. Jahrhunderts nach England, wo ihn Leonhart Plukenet 1696 erstmals erwähnt. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts verbreitete sich die Art auch in Mitteleuropa und 1860 wurden die ersten Verwilderungen bei Bischwitz am Berge, heute polnisch, gemeldet (Krausch 2003)
Der Raue Sonnenhut wird in Sorten wie `Becky´, `Goldilocks´ oder `Toto´ als Zierpflanze kultiviert. Die ersten tetraploiden Sorten mit großen Köpfen und bunten Zungenblüten züchtet Alfred Blakeslee vom Smith College, indem er Samen der Art mit Colchicin behandelte. Atlee Burpee entwickelte die Zucht weiter und führte die Sorten auf der Philadelphia Flower Show 1957 in den Handel ein (Allen 1988)
Der Raue Sonnenhut verwildert nicht selten aus der Gartenkultur. Auch durch verunreinigtes amerikanisches Gras- und Kleesaatgut breitete sich die Art im Gebiet aus (Wagenitz 1979). Sie ist häufig Bestandteil von Saatblumenwiesen und findet so leicht den Weg in die Landschaft. Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet und immer wieder subspontan auftretend, lokal mit Etablierungstendenzen. Aus Deutschland liegen zahlreiche Fundangaben seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor, besonders reichlich aus Bayern, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und der Norddeutschen Tiefebene. Aus allen deutschen Bundesländern bekannt (Hand & Thieme 2024). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte vor 1893 „an den Ufern der Kanäle in Nymphenburg (Woerlein 1893, Meierott & al. 2024). In Österreich in Nordtirol bereits 1880 verwildert bekannt (Polatschek 1997). Gegenwärtig in allen österreichischen Bundesländern vertreten mit lokalen Einbürgerungstendenzen (Essl 2008, Glaser & al. 2025). In der Schweiz vielfach (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich um 1890 bei Fischenthal und um 1900 in Zürich im Belvoirgebiet subspontan registriert. Ende des 20. Jahrhunderts wurde sie in der Stadt Zürich in 10 Flächen nachgewiesen, aktuell liegen im Kanton Zürich Fundmeldungen von 23 Quadranten vor (Wohlgemuth & al. 2020). Auch in Liechtenstein (Waldburger & Staub 2006).
Subspontan u.a. seit 1926 auch in Belgien (Verloove 2021), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024), seit 1873 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1912 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Rudbeckia nitida

Der Fallschirm-Sonnenhut, Rudbeckia nitida, ist in den südöstlichen USA beheimatet. 
Er wird selten als Zierstaude in Sorten wie `Herbstsonne´ (wahrscheinlich die Hybride aus R. laciniata × R. nitida) oder `Juligold´ (vor 1960 in Weihenstephan als Zufallssämling hybridogener Natur entstanden) genutzt. 
Subspontan wird er im Gebiet 1937 für Köln-Sülz in Nordrhein-Westfalen (Hupke 1938) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt.
 

Rudbeckia subtomentosa

Der Filzige Sonnenhut, Rudbeckia subtomentosa, ist in großen Teilen der USA beheimatet, wird selten als Zierstaude, dann meist in der Sorte `Henry Eilers´, genutzt. Subspontan wird er 2006 für Senken am Baggerseegelände westlich von Heidenfeld in Bayern (Meierott 2008) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt, auch nicht in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024).
 

Rudbeckia triloba

Im Osten der USA ist der Dreiteilige Sonnenhut, Rudbeckia triloba, beheimatet, der sich in Europa seit 1699 in gärtnerischer Kultur findet (Jäger & al. 2008)
Er hat einfache, ungeteilte Blätter, lediglich die untersten Blätter sind meist dreiteilig.
Die Art wird im Gebiet als kurzlebige, zweijährige bis wenige Jahre ausdauernde Zierpflanze in Sorten wie `Präriegold´ oder `Takao´ kultiviert. 
Gelegentlich daraus verwildernd, so 2006 in einem Baggerseegelände bei Heidenfeld nahe Schweinfurt in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Klagenfurt in Kärnten (Leute 1973, Glaser & al. 2025), Traiskirchen in Niederösterreich (Till 2011), 2005 Peterskirchen und 2016 Schildorn in Oberösterreich (Hohla 2011, Hohla 2022), Salzburg-Stadt Lexengasse, Hellbrunn, Seekirchen am Wallersee und 2008 Liefering in Salzburg (Pflugbeil & Moosbrugger 2016, Schröck & al. 2004, Pilsl & Pflugbeil 2012, Stöhr & al. 2009), 1976 bei Köflach und 2024 mehrfach um den Stainzbach bei Marhof in der Steiermark (Melzer 1977, Essl & Rabitsch 2002, Griebl 2024) und Wienerberg in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Italien (Galasso & al. 2024).
 

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