Rubus

Brombeere, Himbeere, Rosengewächs, Rosaceae

Gattung:

Die meisten Brombeerarten erzeugen die Samen auf ungeschlechtlichem Weg. Bei den seltenen Kreuzungsereignissen können Hybriden entstehen, die genetisch konstant sind und sich wie Arten verhalten. So erklärt sich auch der Artenreichtum dieser Gruppe innerhalb der Gattung Rubus. Innerhalb der Brombeeren existieren wenige Arten mit sexueller Fortpflanzung. Alle anderen Arten bilden einen schwer überschaubaren Artkomplex, der durch Hybridisierung aus diesen „primären“ Arten hervorgegangen ist. Obwohl sie von Bienen und anderen Bestäubern besucht werden, vermehren sie sich normalerweise asexuell, jede Art entspricht also einem Klon. Da die sexuelle Vermehrung zwar meist unterdrückt wird, aber nicht völlig unmöglich ist, kommt es hin und wieder ausnahmsweise doch zu einer Befruchtung. Die dadurch gebildete Frucht kann dann zu einem Individuum mit abweichenden Merkmalen heranwachsen, das, wenn erfolgreich, eine neue Art begründet. Da die Elternarten nicht immer bekannt und, im Fall von Mehrfachhybriden, schwer zu ermitteln sind, werden solche Brombeerarten nicht mit Hilfe einer Hybridformel, sondern mit einem normalen Binom als Artnamen gekennzeichnet. Aus rein pragmatischen Gründen, um nicht jedes abweichende Individuum als Art beschreiben zu müssen, sind die Batologen übereingekommen, nur Formen als Arten zu beschreiben und anzuerkennen, die ein bestimmtes Mindestareal aufweisen.
Etwa 250 Brombeer-Sippen werden heute im Gebiet innerhalb der Sektionen Rubus und Corylifolii als Arten akzeptiert. Allerdings gibt es nur wenige Spezialisten, die sogenannten Batologen, abgeleitet vom altgriechischen „batos“ (= Brombeere), welche die Sippen richtig bestimmen können.
Die Gattung Rubus ist fast weltweit verbreitet. Je nach Sichtweise und Akzeptanz von Kleinarten schwankt entsprechend die Artenzahl innerhalb der Gattung. So akzeptierte 2022 Kew 3799 Arten (Kew 2022), 2023 waren es dann 1470 Arten (Kew 2023).

 

Rubus phoenicolasius  

Rotborsten-Himbeere,
Rubus phoenicolasius  
Rosengewächs, Rosaceae

 

Steckbrief: 

1–3 m hoher Strauch mit auffallend rotbraunen Drüsenborsten und Stacheln. Blätter (1)3–5-zählig gefiedert, unterseits weißlich. Blüten unscheinbar, selbst zur Blütezeit wie abgeblüht aussehend, an den Ruten im zweiten Jahr erscheinend. Nach dem Fruchten sterben diese Ruten ab. Früchte orangerot, wohlschmeckend, in Schirmrispen am Ende der Zweige stehend. Blütezeit Mai bis Juni.
 

Name:

Im Pflanzenhandel findet sich die Art meist unter dem irreführenden Namen „Japanische Weinbeere“.
 

Nutzung: 

Obstgehölz, früher auch zum Färben des Weines genutzt. In der Himbeerzucht wegen Resistenz gegen das Blattfleckenvirus eingesetzt (Mansfeld 1986).  
 

Ausbreitung: 

Ostasiatische Art, 1876 erstmals in Europa, genauer in Frankreich kultiviert (Hillier 1981) und 1890 in Nordamerika eingeführt. Subspontan im Gebiet erstmals 1921 in Graz in der Steiermark aufgetreten. Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet und vielerorts eingebürgert.
 
Wie viele Rubus-Arten vermehrt sich auch die Rotborsten-Himbeere durch Ruten, die an ihren Enden bei Bodenkontakt anwurzeln und neue Pflanzen bilden. Eine Fernausbreitung erfolgt u.a. durch Samen, die von Tieren genascht und vertragen werden. Mittlerweile wird die Art auch in naturnahen Lebensräumen gefunden, so 2017 in einem südexponierten Kalk-Schutthang, bewachsen mit Fichte, Eberesche und Berg-Ahorn am Fuße der Seemauer in der steirischen Hochschwab-Gruppe (Schwager & Berg 2017).
 
DEUTSCHLAND:
Verwildert bis eingebürgert, so beispielsweise am Kaiserstuhl, in der nördlichen Oberrheinebene und im Bodenseegebiet in Baden-Württemberg (Weber 1995, Hassler 2020), 2005 in Passau, 2015 bei Simbach am Inn, 2012 in Niederaudorf, 2014 bei Oberviechtach, Agg im Oberinntal und 1969, 1970 und 1988 an Gleisen beim Güterbahnhof Lindau-Reutin in Bayern (Hohla 2006, Dörr & Lippert 2004, Smettan 2016, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), bei Rodheim, Neuenschmidten und im Odenwald zwischen Zwingenberg und Orbishöhe in Hessen (Gregor & al. 2012), Rostock und 1998 Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Kölner Bucht, bei Aachen, Bruchhausen, 2021 Essen-Kupferdreh und 2023 Halde Großes Holz bei Bergkamen in Nordrhein-Westfalen (Hassler 2020, Adolphi 2013, BBV 2022, BBV 2024), in Trier und zwischen Mainz-Gonsenheim und Budenheim in Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), ehemals Dresden-Priesnitz in Sachsen (Hand & al. 2016, Hardtke & al. 2013) und bei Plön in Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024).
ÖSTERREICH:
Gegenwärtig in Österreich weit verbreitet und regionsweise häufig, so am Hannersdorfer Berg im Burgenland (Traxler 1975, Gilli & al. 2022), Kärnten (FKÖ 2021), in der Klamm bei Brand-Laaben und am Nordhang des Leopoldsberges in Niederösterreich (Janchen 1977, Glaser & al. 2025), Linz, Steyr, Taiskirchen und Braunau in Oberösterreich (Hohla & al. 2009, Essl 2002, Hohla 2002), im Salzachgässchen, am Mönchsberg, Kapuzinerberg, Berchtesgadener Straße und Gnigl in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008, Pilsl & Pflugbeil 2012), beim Leopoldsteinersee, in der Schweinbergstraße in Graz-Ragnitz, bei Kranach und in den Windischen Büheln in der Steiermark (Zernig & al. 2017, Leonhartsberger 2015, Melzer 1998), beim Höttinger Steinbruch nahe Innsbruck in Nordtirol (Pagitz 2001), Osttirol (Pagitz & al. 2023), Gisingen und Meiningen in Vorarlberg (Polatschek & Neuner 2013) und Braunhubergasse, Steinhof, Leopoldau und Liesing in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1921. In Südtirol mehrfach im Etsch-Eisacktal (Wilhalm & Hilpold 2006).
SCHWEIZ:
Vor allem im Tessin und im östlichen Mittelland, so u.a. bei Eptingen, Läufelfingen, Lauwil, Langenbruck und Waldenbruck im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), Rheineck in St. Gallen, bei Lugano und vielen anderen Orten im Tessin (Bellosi & al. 2011) und am Friesenberg in Zürich (Landolt 2001, Weber 1995, Infoflora 2024). Im Kanton Zürich wurde die Art erstmals 1984 bis 1998 an zwei Orten in der Stadt Zürich gefunden, gegenwärtig sind es 8 Flächen im Oberen Glatttal, um Zürich, bei Weiach und in Samstagern (Wohlgemuth & al. 2020). In Liechtenstein in Balzers und Schaanwald (Waldburger & al. 2003).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Kurtto & al. 2010, Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Kurtto & al. 2010), Italien (Kurtto & al. 2010), Tschechien (Kurtto & al. 2010), Ungarn (Kurtto & al. 2010), Slowenien (Kurtto & al. 2010), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1948 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012). Im Osten der USA lokal invasiv (Wohlgemuth & al. 2020).

 
Weitere Arten:

Rubus allegheniensis

Die Allegheny-Brombeere, Rubus allegheniensis, stammt aus dem östlichen Nordamerika und wird als Obstpflanze in verschiedenen, meist stachellosen Sorten seit 1905 kultiviert (Bärtels & Schmidt 2014). Sie tritt im Gebiet verwildert bis eingebürgert auf mit Verbreitungsschwerpunkt in Norddeutschland (BfN 2013), im Süden Mitteleuropas selten. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2020 (Glaser & al. 2025). Danner in Fischer & al. (2008) gibt die Art als unbeständig verwildert für Oberösterreich an, was jedoch auf einen Irrtum beruht. Grundlage für diese Nennung war der Beleg einer kultivierten, nicht verwilderten Pflanze (Hohla & al. 2009).
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), Schweden (Kurtto & al. 2010), Finnland (Kurtto & al. 2010), Dänemark (Kurtto & al. 2010), Niederlande (Kurtto & al. 2010), Tschechien (Kurtto & al. 2010), Polen (Kurtto & al. 2010), Königsberg (Kurtto & al. 2010), Weißrussland (Kurtto & al. 2010) und Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 
 

Rubus armeniacus

Wahrscheinlich im Kaukasus und in Nord-Iran ist die Armenische Brombeere, Rubus armeniacus beheimatet. 1837 ist sie von den Boothschen Baumschulen in Klein Flottbek in Hamburg aufgrund ihrer großen, schmackhaften Früchte als Obstpflanze eingeführt und in vielen Gärten angepflanzt worden (Poppendieck & al. 2010)
Die Art wurde vom Bremer Botaniker Wilhelm Focke nach Pflanzen aus dem Hamburger Pflanzenhandel erstbeschrieben (Weber 1985). Sie zählt in der Sorte `Theodor Reimers´, die in England und den USA unter dem Namen `Himalaya´ geläufig ist, zu den gängigsten Brombeer-Sorten und war Anfang des 20. Jahrhunderts die häufigste Brombeerenart in Kultur. Sie unterscheidet sich von den vielen ähnlichen heimischen Brombeer-Arten durch Stacheln, die am Grund lebhaft rot gefärbt sind und rosaweiße Kronblätter. Die Armenische Brombeere verdrängt die heimischen Rubus-Arten teils unbemerkt, da sie oft nicht als eigene Art erkannt wird (Wohlgemuth & al. 2020). Sie vermehrt sich über Ausläufer, Absenker und durch Pseudogamie entstandene Samen.
 
Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet und häufig. In Deutschland verwildert erstmals 1898 bei Milow in Brandenburg, Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern, Bregenstedt in Sachsen-Anhalt und 1898 auf einer Bahnböschung bei der Hochheimer Brücke in Thüringen (Maass 1898, Zündorf & al. 2006). Gegenwärtig in Deutschland weit verbreitet, in allen Bundesländern und weiter in Ausbreitung befindlich (BfN 2017). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1958 (Meierott & al. 2024). In Österreich vielfach verwildert und lokal eingebürgert (Fischer & al. 2008), in allen Bundesländern (Glaser & al. 2025), auch in Kärnten, so in Tibisch bei Pörtschach (Maurer 1995) und im Burgenland, so bei Unterfrauenhaid (Maurer 1997). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz häufig verwildert und teilweise eingebürgert, im Mittelland großteils flächendeckend (Weber 1995, Infoflora 2024). Um das Jahr 1900 wurde die Art im Kanton Zürich noch nicht als verwildert erfasst. 1984 bis 1998 kartierte sie Landolt bereits in sämtlichen Quadranten der Gemeinde Zürich. Ab 2000 liegen Funde aus 58 % der Flächen im Kanton vor. Die Art ist hier nach wie vor in Ausbreitung begriffen (Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Kurtto & al. 2010), Irland (Kurtto & al. 2010), Frankreich (Kurtto & al. 2010), Dänemark (Kurtto & al. 2010), Schweden (Kurtto & al. 2010), Polen (Kurtto & al. 2010), Italien (Kurtto & al. 2010), Tschechien (Kurtto & al. 2010, Pyšek & al. 2012) und seit 1997 in der Slowakei (Kurtto & al. 2010, Medvecká & al. 2012).
 

Rubus canadensis

Die nordamerikanische Kanadische Brombeere, Rubus canadensis, wird oft als `Wilsons Frühe´ kultiviert und tritt im Gebiet sehr zerstreut verwildert bis eingebürgert auf, so vor allem in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen, aber auch anderswo bzw. genauer, wie 2020 bei St. Nikolaus nahe Grainet, 2001 auf einem Spielplatz in Haidholzen und 2018 in Gebüschen am Simssee in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), Brandenburg (Hand & Thieme 2024), 1997 in Frankfurt am Main-Enkheim in Hessen (Gregor & al. 2012), Schlosspark Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), Sohland, Pulsnitz, Radeburg, Meißen, Tharandt und Plauen in Sachsen (Gutte & al. 2013), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2024), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024), Suhler Neundorf im Thüringer Wald in Thüringen (Zündorf & al. 2006) und Oberösterreich (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2019 (Glaser & al. 2025).
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Kurtto & al. 2010), Dänemark (Kurtto & al. 2010), Schweden (Kurtto & al. 2010), Königsberg (Kurtto & al. 2010), Polen (Kurtto & al. 2010) und Tschechien (Kurtto & al. 2010, Pyšek & al. 2012).
 

Rubus cockburnianus

In China ist die Blauholzige Brombeere, Rubus cockburnianus, beheimatet. Sie wird seit 1907 (Bärtels & Schmidt 2014) selten als Zierpflanze kultiviert, auch in der gelbblättrigen Sorte `Wyego´, die im Handel oft noch mit dem alten Namen `Goldenvale´ zu finden ist. 
Subspontan im Gebiet gefunden wurde sie 2021 bei Rappershausen und 2009 in einer Mauerlücke in München in Bayern (Meierott & al. 2024) und in Duisburg in Nordrhein-Westfalen (Keil & Loos 2005). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt.
 

Rubus henryi

Die Kletter-Himbeere, Rubus henryi, ist in China beheimatet und wird im Gebiet selten als immergrüne Kletterpflanze und als Bodendecker kultiviert. Ihre Früchte sind wenig schmackhaft, die Blätter aber auffallend vogelfuß-ähnlich. Benannt ist sie zu Ehren des irischen Arztes und Pflanzensammler Augustine Henry (1857−1930). Henry legte umfangreiche Sammlungen in China und Formosa an. Verwildert konnte die Pflanze im Gebiet 1996 am Zaun des Tierparks Hellabrunn in München in Bayern gefunden werden (Meierott & al. 2024).
 

Rubus illecebrosus

In Japan ist die Erdbeer-Himbeere, Rubus illecebrosus, beheimatet. Sie findet sich seit 1895 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014) und wird in jüngster Zeit vermehrt als nützlicher Bodendecker und als Fruchtstrauch genutzt. 
In den 1970er-Jahren konnte sie ortsfern im Vogelsberggebiet bei Wächtersbach in Hessen (Hegi 1995, Hand & Thieme 2024), Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern (Hassler & Muer 2022), 1910 angegeben im Hafen von Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1912, Hegi 1995, Hand & Thieme 2024) und ehemals in Nordtirol (Glaser & al. 2025) subspontan gefunden werden. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1930 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Rubus laciniatus

Die Schlitzblättrige Brombeere, Rubus laciniatus dürfte aus einer Laciniata-Mutante von der Hain-Brombeere, Rubus nemorensis, hervorgegangen sein (Fischer & al. 2008). Sie wurde erstmals 1661 von Leonard Plukenet in seinem Werk „Phytographia“ abgebildet und ist nur als Kulturpflanze bekannt (Weber 1993). Mehrere kommerziell wichtige Brombeersorten entstanden aus dieser Rubus laciniatus.
 
Im Gebiet gegenwärtig in allen deutschen Bundesländern verwildert (Hand & Thieme 2024), ebenso zerstreut vorkommend in allen Bundesländern Österreichs (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1994 (Glaser & al. 2025). Vielfach in der Schweiz (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich wurde sie 1916 erstmals herbarisiert. Landolt fand die Art 1984 bis 1998 verwildert in allen Quadranten der Gemeinde Zürich (Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Kurtto & al. 2010), Schweden (Kurtto & al. 2010), Dänemark (Kurtto & al. 2010), Königsberg (Kurtto & al. 2010), Polen (Kurtto & al. 2010), Italien (Kurtto & al. 2010), Frankreich (Kurtto & al. 2010), Spanien (Kurtto & al. 2010) und Tschechien (Kurtto & al. 2010, Pyšek & al. 2012).
 

Rubus nutkanus

Einen starken Ausbreitungsdrang zeigt auch die nordamerikanische Nutka-Himbeere, Rubus nutkanus (Syn.: R. parviflorus). 
Ihre Erstbeschreibung 1818 als Rubus parviflorus ist ungültig, da bereits 1770 eine R. parviflorus beschrieben wurde. Damit ist auch der unpassende Artbeiname parviflorus, kleinblütig, obsolet. Tatsächlich hat R. nutkanus mit die größten Blüten innerhalb der Gattung. Eine Hybride mit R. odoratus, Rubus ×fraseri genannt, entstand 1918 und zeichnet sich durch anfangs rosa, rasch verblassende Blüten aus (Bärtels & Schmidt 2014).
 
In Nordamerika wird die Art als Kreuzungspartner in der Himbeer- und Brombeerzucht zur Anpassungsfähigkeit für wärmeres Klima und zur Anthracnose-Resistenz verwendet (Mansfeld 1986). Eine halbgefüllte Form wurde um 1975 von Bob Hornback auf dem Starrett Hill in Kalifornien entdeckt und findet sich als Sorte `Dr. Stasek´ im Pflanzenhandel, benannt nach einem Kunst-Dozenten der Sonoma-State-Universität.
 
Im Gebiet subspontan u.a. in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), 2018 in Augsburg-Göggingen und 2022 in einem Gehölzsaum in Eichenau in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Hassler & Muer 2022, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Brandenburg (Hand & Thieme 2024), 1894 Rabensteiner Holz Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Toepfer 1894, Fukarek & Henker 2005), ehemals beim Thermalbad Wiesenbad in Sachsen (Gutte & al. 2013), um 1922 bei Kiel in Schleswig-Holstein (Hegi 1995, Hand & Thieme 2024), Niederösterreich (Fischer & al. 2008), Stainz in der Steiermark (Griebl 2021) und mit Verbreitungspunkt im Kanton Zürich (Infoflora 2024 sub R. parviflorus). Für die Schweiz allerdings als „kultivierter Neophyt“ angegeben (Infoflora 2024 sub R. parviflorus). Die Art wird auch nicht in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) genannt.
Beim Vorkommen im Gamsgebirg bei Stainz in der Weststeiermark handelte es sich ursprünglich um die Pflanzung einer Einzelpflanze im Jahr 2003. Sie wurde falsch ausgezeichnet als R. odoratus (Zimt-Himbeere) in einer Gärtnerei gekauft. Von dort aus verwilderte die Pflanze in alle Richtungen. Mittlerweile nimmt sie eine Fläche von mehreren Dutzend Quadratmetern in Beschlag. Einzelne Pflanzen finden sich bereits beim in der Nähe liegenden Bach. Mehrfache Eindämmungsversuche wie das jährliche Abmähen mit der Motorsense und das Ausgraben der Pflanzen waren wenig erfolgreich. Die Pflanze vermehrt sich hier ausschließlich vegetativ durch massive Wurzelausläuferbildung. Früchte werden keine gebildet. Das Ausbreitungsverhalten der Art am Fundort in der Weststeiermark muss als invasiv bezeichnet werden (Griebl in: Gilli & al. 2021).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Kurtto & al. 2010), Irland (Kurtto & al. 2010), Schweden (Kurtto & al. 2010), Dänemark (Kurtto & al. 2010) und Tschechien (Pladias 2021, Pyšek & al. 2012 sub R. parviflorus).
 

Rubus occidentalis

Aus dem östlichen Nordamerika stammt die Schwarze Himbeere, Rubus occidentalis, die als Obstgehölz in Sorten wie `Black Jewel´ oder `Munger´ kultiviert und auch zur Zucht von Himbeeren genutzt wird. 
Vereinzelt tritt sie im Gebiet subspontan auf, so 1948 bei Niendorf in Brandenburg (Hegi 1995, Hand & Thieme 2024), Messendorf in Graz in der Steiermark (Maurer 1996, Glaser & al. 2025), Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und Fasangarten, Hadersdorf und Augustinerwald in Wien (Essl & Rabitsch 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1945 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch im westlichen europäischen Russland (Kurtto & al. 2010), seit 1997 in Tschechien (Kurtto & al. 2010, Pyšek & al. 2012) und seit 2003 in der Slowakei (Kurtto & al. 2010, Medvecká & al. 2012).

Rubus odoratus

Die Zimt-Himbeere, Rubus odoratus ist im östlichen Nordamerika von Neu-Schottland bis Tennessee beheimatet. 
In Europa ist sie seit dem Jahr 1770 in Gartenkultur (Bärtels & Schmidt 2014) und wird hier als Zierpflanze und Flächenbegrüner verwendet. Erste Verwilderungen im Gebiet sind seit 1885 aus Bayern bekannt (Prantl 1885)
Gegenwärtig vielfach subspontan, lokal mit Etablierungstendenzen, so etwa im Botanischen Garten in München. In Deutschland gegenwärtig vielfach, so etwa bei Baienfurt und Karlsdorf in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2004, Hassler 2021), 1995 bei Rannungen, 1999 bei Heidenburg, 2020 in Simbach am Inn, 2014 Taching am See, Rothenberg bei Monheim, Schlömen, Gefrees, Oberwarmensteinach, Pocking, München und bei Warmhalden nahe Mayerhöfen in Bayern (Adler & al. 2017, Breitfeld & al. 2017, Hohla 2008, Lippert & Meierott 2014, Smettan 2016, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Buckow in Brandenburg (Hand & Thieme 2024), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Battenberg in Hessen (Hand & Thieme 2024), Küssow in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), 2003 bei Lachtehausen im Landkreis Celle, 2009 bei Lebbien und 2009 bei Gamehlen in Niedersachsen (Langbehn & Gerken 2004, Kelm 2010), Wistinghausener Senne, Hagen, Aachen und Bochum-Querenburg in Nordrhein-Westfalen (Sonnenborn & Sonnenborn 2018, BBV 2011), Leipzig-Lindental in Sachsen (Gutte 2006), Möhnsen und Idstedt in Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024) und Bad Blankenburg und Sormitztal zwischen Leutenberg und Hockeroda in Thüringen (Zündorf & al. 2006). In Österreich erstmals verwildert Anfang des 20. Jahrhunderts in Salzburg und Lind bei Villach in Kärnten (Höck 1904, Pehr 1932, Glaser & al. 2025). Später vielfach gemeldet, so bei Schärding, St. Marienkirchen, Mattighofen und 2024 bei Spital am Phyrn in Oberösterreich (Hohla 2012, Zimmermann 2024), an der Straße von Itzling nach Gagelham, in der Köchlstraße und am Ignaz-Rieder Kai in der Stadt Salzburg (Wittmann & Pilsl 1997, Pilsl & al. 2009), an der Gamperlacke bei Liezen und zwischen Kindberg und Wartberg im Mürztal der Steiermark (Strouhal 1992, Melzer 1975, Glaser & al. 2025), St. Johann in Nordtirol (Pagitz & Lechner-Pagitz 2004), Brettenbach bei Matrei und nahe der Galitzenklamm in Osttirol (Moderitz 1992, Stöhr 2012) und im Mauerbachtal, Augustinerwald und Lebereck in Wien (Essl & Rabitsch 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1904 (Höck 1904). In der Schweiz selten verwildert an Waldrändern, Gebüschen und Autobahnböschungen, so im Kanton Bern, ehemals bei Solothurn und 1899 bis 1901 in Oberhittnau im Kanton Zürich (Wohlgemuth & al. 2020, Infoflora 2024).
 
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Kurtto & al. 2010), Polen (Kurtto & al. 2010), Kroatien (Kurtto & al. 2010), Weißrussland (Kurtto & al. 2010), Königsberg (Kurtto & al. 2010), Litauen (Kurtto & al. 2010), europäisches Russland (Kurtto & al. 2010) und seit 1880 in Tschechien (Kurtto & al. 2010, Pyšek & al. 2012).
 

Rubus ×paxii

Die Pax-Himbeere, Rubus ×paxii, ist eine Hybride aus Rubus idaeus × R. phoenicolasius. Sie ist zu Ehren des deutschen Botanikers Ferdinand Albin Pax (1858−1942) benannt, der Kustos am Botanischen Garten Berlin war. Mehrere Pflanzengattungen wie Paxiuscula aus der Familie der Wolfsmilchgewächse tragen seinen Namen.
Die Hybride ist 1906 in Gartenkultur entstanden. Obwohl sich die Verbreitungsgebiete der beiden Arten in Asien überlappen, sind natürlich entstandene Hybriden bisher nicht bekannt (Stace & al. 2015). Allerdings dürfte sich der Bastard spontan im Gebiet bilden, wie ein Fund in Graz-Ragnitz in der Steiermark zeigt (Hegi 1995). Außerdem konnte die Hybride in der Steiermark auf einem Holzschlag bei Oberweißenbach, weitab von einer menschlichen Ansiedlung, gefunden werden (Maurer 1984).

 

Rubus spectabilis

Im pazifischen Nordamerika ist die Prächtige Himbeere, Rubus spectabilis, beheimatet. 
Sie wird seit 1827 gärtnerisch genutzt (Bärtels & Schmidt 2014) und im Gebiet als Zier- und Obstpflanze gezogen. Verwildert daraus, so besonders in Norddeutschland. In Hamburg, Bremerhaven, Niedersachsen und Schleswig-Holstein vielerorts auch eingebürgert (Poppendieck & al. 2010, Hegi 1995), sonst vereinzelt in Bayern (Schönfelder & Bresinsky 1990, Hand & Thieme 2024), Bremen (Müller & al. 2021), Zippendorf, Ludwigslust, Schlosspark Hasenwinkel und bei Prerow in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005) und in der Kölner Bucht in Nordrhein-Westfalen (Hassler & Muer 2022)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Schweden (Kurtto & al. 2010), Frankreich (Kurtto & al. 2010), Großbritannien (Kurtto & al. 2010) und Irland (Kurtto & al. 2010).
 

Rubus tricolor

Die Chinesische Brombeere, Rubus tricolor, wird als immergrüner Bodendecker seit 1908 genutzt (Bärtels & Schmidt 2014) und breitet sich durch ober- und unterirdische Läufer vegetativ aus. 2019 konnte von Michael Hohla in Obernberg am Inn in Oberösterreich beobachtet werden, wie sich ein gepflanzter Bestand bereits über die Grundstücksgrenze hinweg ausgebreitet hat (Hohla 2022), ohne dass es sich um eine echte Verwilderung handelte.
 
 

Rubus xanthocarpus

In China ist die Gold-Himbeere, Rubus xanthocarpus, beheimatet. Sie wird als Obstgehölz kultiviert und fand sich subspontan 2015 im Grobschotter auf einer ehemaligen Bahntrasse bei Unterrodach in Bayern (Meierott & al. 2024), 1932 auf dem Bahnhof Köln-Sülz in Nordrhein-Westfalen (Hupke 1938, Hegi 1995, Hand & Thieme 2024) und 2007 in einer Industriebrache in der Rosenbergerstraße Altchemnitz in Sachsen lokal am Weg der Etablierung (Grundmann & Tippmann 2010, Hand & Thieme 2024). Subspontan auch in Polen (Kurtto & al. 2010) und seit 1962 in Tschechien (Kurtto & al. 2010, Pyšek & al. 2012).
 

Quellen:

Adler B., Adler J. & Kunzmann G. (2017): Flora von Nordschwaben – Arbeitsgemeinschaft Flora Nordschwaben e. V. – Deiningen, 813 S.

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