Rosa

Rose, Rosengewächs, Rosaceae

Gattung:

Rosa umfasst etwa 268 Arten, die alle auf der nördlichen Erdhalbkugel beheimatet sind (Kew 2023). Mannigfaltigkeitszentren sind die Gebirge Zentral- und Südwestasiens. Die mitteleuropäischen Wildrosen sind taxonomisch sehr schwierig, da sie oftmals Hybridschwärme darstellen und die Merkmale oft nur durch einen sonst unbekannten Fortpflanzungsmechanismus konstant gehalten werden. Die Chromosomen stammen zum überwiegenden Teil von der Mutterpflanze (Düll & Kutzelnigg 2022). Ein Problem bei vielen Rosensippen ist, den gültigen wissenschaftlichen Namen zu eruieren. Ab dem Ende des 18. und besonders im 19. Jahrhundert wurde eine Unzahl von Rosenarten beschrieben, die großteils auf geringen morphologischen Unterschieden beruhten. François Crépin (1869) verzeichnete 283 europäische Arten, Déséglise (1876) 417 und Michel Gandoger (1850−1926) über 4000. Auch sind die Originaldiagnosen häufig sehr kurz und unzureichend. „Die Situation in der Nomenklatur der Wildrosen ist daher sehr verworren, und eine kompromisslose Durchsetzung der Prioritätsregeln hätte in einigen Fällen so weitreichende Konsequenzen, dass selbst hartnäckige Verfechter dieser Regeln vor ihrer rigorosen Anwendung zurückschrecken müssten“ (Henker 2003).
Rosen werden seit spätestens 500 v. Chr. kultiviert (Goody 1993). Über 30.000 Sorten an Kulturrosen sind gegenwärtig bekannt. Zu den bekanntesten Edelrosen zählt die gelb blühende `Gloria Die´, die als die meist gepflanzte Edelrose aller Zeiten gilt.

 

Rosa rugosa  

Kartoffel-Rose,
Rosa rugosa  
Rosengewächs, Rosaceae

 

Steckbrief: 

1–2 m hoher, dicht mit vorrangig kurzen Stacheln besetzter Strauch und unterirdischen Ausläufern. Junge Äste und Stacheln dicht filzig behaart. Blätter wechselständig, unpaarig gefiedert mit 5–9 Blättchen. Blüten 6–8 cm im Ø. Kronblätter purpurrosa, seltener weiß. Hagebutten auffallend groß, breiter als hoch, zur Reife ziegelrot gefärbt. Blütezeit Mai bis September.
 

Nutzung: 

Zier- und Obstgehölz, im Landschaftsbau als Erosionsschutz, zur Begrünung von Kalirückstandshalden, zur Besucherlenkung auf den Nordseeinseln und den Sandküsten und als Blendschutz auf Autobahn-Mittelstreifen. Die Art ist hitzefest, stadtklimafest, trockenheitsverträglich, salzresistent, unempfindlich gegenüber mechanischen Einwirkungen, hat ein hohes Ausschlagsvermögen und ist unempfindlich gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Deshalb wird sie in der Rosenzucht eingesetzt, vor allem aufgrund ihrer Unanfälligkeit gegenüber Rosenrost. Die Kartoffel-Rose verträgt permanente Windeinwirkung und zeigt auch nach sommerlichen Salzstürmen im Küstenbereich kaum Schäden (Bruns 2009). Sie wird auch in Sorten wie `Dagmar Hastrup´ (1914), `Schneezwerg´ (1912) oder `Rosa Zwerg´ (1985) kultiviert.
 

Ausbreitung: 

1784 entdeckte der schwedische Botaniker Carl Peter Thunberg die ostasiatische Art in Japan und beschrieb sie. Erste Pflanzen erreichten England 1791, Deutschland 1808 und Frankreich 1811 (Krausch 2003). Erste Verwilderungen im Gebiet sind seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts bekannt (Rothmaler 2011)
 
DEUTSCHLAND:
Gegenwärtig an der Nord- und Ostseeküste völlig eingebürgert. Einige Vorkommen gehen auf frühere Küstenschutzpflanzungen zurück, so etwa in Mecklenburg-Vorpommern und auf den Ostfriesischen Inseln, andere auf Verschleppung durch Vögel. Etablierungstendenzen sind auch an den sandigen Ufern größerer Flüsse wie am Rhein und an der Elbe erkennbar (Henker 2003). Auch sonst vereinzelt in allen deutschen Bundesländern verwildert, wie in Mannheim und am Bahnhof Wangen in Baden-Württemberg (Junghans 2014), Kirchdorf am Inn, Oberauerbach, Schongau und zwischen Lautrach und Legau in Bayern (Hohla 2009, Dörr & Lippert 2004), Berlin-Neukölln (Seitz & al. 2004) und eingebürgert an der Ruhr bei Blankenstein in Nordrhein-Westfalen (BBV 2009).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt und kleinflächig, auch in Kärnten (FKÖ 2021) und Osttirol (Stöhr 2019). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
Vielfach, vor allem im Mittelland (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich 1902 im Kies des Bahnhofareals Wollishofen erstmals festgestellt. Ab 1975 wurde sie hier häufig an Autobahnböschungen gepflanzt. Gegenwärtig ist sie subspontan in 15 % der Quadranten des Kantons Zürich erfasst (Wohlgemuth & al. 2020).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Kurtto & al. 2004), Irland (Kurtto & al. 2004), Frankreich (Kurtto & al. 2004), Dänemark (Kurtto & al. 2004), Schweden (Kurtto & al. 2004), Finnland (Kurtto & al. 2004), im europäischen Russland (Kurtto & al. 2004), Estland (Kurtto & al. 2004), Lettland (Kurtto & al. 2004), Litauen (Kurtto & al. 2004), Königsberg (Kurtto & al. 2004), Polen (Kurtto & al. 2004), Weißrussland (Kurtto & al. 2004), in der Ukraine (Kurtto & al. 2004), in Moldawien (Kurtto & al. 2004), Slowenien (Kurtto & al. 2004), seit 1950 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1995 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012). In Dänemark ist der Handel mit der Art verboten (Kowarik 2010).

 
Weitere Arten:

Rosa acicularis

Die Nadel-Rose, Rosa acicularis, ist von Skandinavien ostwärts bis Ostsibirien und im nördlichen Nordamerika verbreitet. Südlich reicht ihr Verbreitungsgebiet bis Kasachstan, Nordchina und Japan. Sie befindet sich seit 1805 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014). In der heimischen Gartengestaltung spielt sie praktisch keine Rolle, wird aber 1914 für den Michaelsberger Wald bei Bamberg in Bayern (Harz 1914, Lippert & Meierott 2018), in Münden in Hessen (Hassler & Muer 2022) und ehemals in Kalsdorf bei Graz in der Steiermark (Janchen 1956-1960, Glaser & al. 2025) angegeben. Die Art ist in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) nicht enthalten und wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) für Bayern und Hessen als fraglich geführt. Subspontan u.a. auch in Estland (Kurtto & al. 2004), Lettland (Kurtto & al. 2004), Weißrussland (Kurtto & al. 2004) und Moldawien (Kurtto & al. 2004).
 

 

Rosa ×alba

Die Weiße Rose, Rosa ×alba dürfte aus einer Kreuzung von Rosa canina var. froebelii und Rosa damascena entstanden sein. Die Sippe wird bereits von Albertus Magnus um das Jahr 1250 aus Deutschland erwähnt. Sie wird in mehreren Sorten als Zierpflanze kultiviert, so `Alba Maxima´ (vor 1867), `Königin von Dänemark´ (1816) oder `Félicité Parmentier´ (1834) und dient auch zur Rosenölgewinnung (Mansfeld 1986). Subspontan ist sie im Gebiet bekannt aus Berlin (Hand & Thieme 2024), Spremberg in Brandenburg (Seitz & al. 2004), ehemals in Hecken bei Peckatel in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), Thüringen (Zündorf & al. 2006), Kärnten (Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025), Niederösterreich (Janchen 1977, Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025), Oberösterreich (Janchen 1958, Hohla & al. 2009, Glaser & al. 2025) und Pötzleinsdorf und zwischen Rodaun und Waldmühle in Wien (Adler & Mrkvicka 2003, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025). Ehemals auch im Eisacktal Südtirols (FloraFaunaSüdtirol 2023). Eine ehemalige Angabe für Nordtirol ist irrig (Pagitz & al. 2023). Subspontan auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012). Subspontan seit 1874 auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Rosa altaica

Aus Zentralasien(?) stammt die Altai-Rose, Rosa altaica, die als Rosa spinosissima subsp. altaica teilweise auch nur als Unterart zur Bibernell-Rosa gesehen wird. Sie wird im Pflanzenhandel oft als Bibernell-Rose verkauft und findet sich selten subspontan, so in Niederösterreich (Glaser & al. 2025), 2018 auf einer südostexponierten Brache westlich von Moos bei Enns in Oberösterreich (Kleesadl 2018, Glaser & al. 2025) und am Wienerberg in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2003 (Glaser & al. 2025).
 

Rosa blanda

In Nordamerika ist die Labrador-Rose, Rosa blanda, beheimatet. Sie befindet sich seit 1773 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014). Diese auch Eschen-Rose genannte Art wurde vom österreichischen Rosenzüchter Rudolf Geschwind (1829−1910) verwendet, um eine Gruppe robuster und besonders winterharter „Nordlandrosen“ zu züchten. Auch zur Zucht von stachellosen Sorten wird die Art genutzt. Die Labrador-Rose bildet im östlichen Nordamerika spontane Hybriden mit der dort etablierten Kartoffel-Rose, Rosa rugosa, was aus Naturschutzgründen Anlass zur Sorge gibt (Mercure & Bruneau 2008). Im Gebiet vereinzelt unbeständig verwildert bis lokal etabliert. So ehemals bei Kleinziegenfeld bei Weismain in Bayern (Harz 1907, Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), ehemals Berlin-Tegel (Seitz & al. 2004), Hessen (Hand & Thieme 2024), Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Hellweg in Senne in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & al. 2004), ehemals Koblenz in Rheinland-Pfalz (Andres 1911), ehemals Merzig im Saarland (Andres 1911), 2014 in Oberförstchen in Sachsen (Wünsche & al. 2016), Dessau in Sachsen-Anhalt (Müller & al. 2021) und 1913 in der Cyriakstraße Erfurt in Thüringen (Reinecke 1914, Hand & Thieme 2024). In Österreich ehemals in der Vorderbrühl und bei Reichenau in Niederösterreich (Janchen 1977, Glaser & al. 2025) und ehemals Wien-Heiligenstadt (Janchen 1977, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025). Ehemals auch im Eisacktal Südtirols (FloraFaunaSüdtirol 2023).
 

Rosa carolina

Die Dünen-Rose, Rosa carolina, ist im östlichen Nordamerika beheimatet. Sie befindet sich seit 1732 in gärtnerischer Kultur, auch in Sorten wie `Alba´ oder `Plena´ (Bärtels & Schmidt 2014). Die Art wird bei uns selten als Bodenfestiger und Ziergehölz gepflanzt. Sie ist stadtklimafest, rauchhart und ausläufertreibend (Bruns 2009).
Subspontan konnte sie am Bahnhof Nienhagen und auf den Kalihalden Wathlingen in Niedersachsen (Langbehn & Gerken 2007) gefunden werden. 

Rosa ×centifolia

Bei der gefülltblühenden Pompon-Rose, Rosa ×centifolia, dürfte es sich um eine Kreuzung aus Rosa gallica, R. moschata, R. canina und R. ×damascena handeln. Heute vermutet man, dass die Zentifolia-Rose gegen Ende des 16. Jahrhunderts in Holland durch Züchtung entstand. Die ursprüngliche Pflanze war steril, aber 1769 erschien ein Sport (Mutante) mit teilweise fertilen Blüten, aus dem verschiedene Sorten entstanden. Die Pompon-Rose wurde früher in zahlreichen Sorten als Duftrose kultiviert, vor allem in Bauerngärten. Gegenwärtig finden sich noch etwa 20 Sorten im Handel, so `Bullata´ (vor 1852) oder `Petite de Hollande´ (vor 1800). Ihre Blütenblätter werden zur Gewinnung von Rosenöl und Rosenwasser, für kosmetische Zwecke und Parfüm, sowie zur Zubereitung von Rosenkonfitüre verwendet (Mansfeld 1986). Besonders im Gebiet der französischen Stadt Grasse, die als Parfümhauptstadt der Welt bekannt ist, wird Rosa ×centifolia großflächig kultiviert. Hier werden jährlich 60 bis 80 Tonnen Blüten geerntet.
 
Im Gebiet subspontan in Bayern (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2024, Meierott & al. 2024), Spremberg in Brandenburg (Seitz & al. 2004), Hessen (Hand & Thieme 2024), Thüringen (Hand & Thieme 2024), ehemals im Mühlviertel und an der Bahnböschung bei St. Georgen an der Gusen in Oberösterreich (Sailer 1844, Hohla & al. 2009) und in Nordtirol (Pagitz & al. 2023). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1844 (Glaser & al. 2025). Ehemals mehrfach auch im Eisacktal Südtirols (FloraFaunaSüdtirol 2023). Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012) und Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Rosa chinensis

In China ist die China-Rose, Rosa chinensis, beheimatet. Sie wird seit langer Zeit als Ziergehölz in vielen Sorten wie `Perle d´Or´ (1884) oder `Semperflorens´ (1789) kultiviert. Peter Osbeck brachte 1752 eine rosafarbene R. chinensis von Kanton nach Uppsala und bald danach nach Kew, wo sie `Old Blush´ genannt wurde. Die älteste Darstellung der Art findet sich auf einem chinesischen Seidengemälde aus dem Jahr 1000 (Bärtels & Schmidt 2014). R. chinensis tritt im Gebiet ganz vereinzelt subspontan auf, so ehemals am Wienerberg und in Stammersdorf in Wien (Forstner & Hübl 1971, Adler & Mrkvicka 2003). Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021) und seit 1948 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Rosa ×damascena

Vor allem zur Gewinnung von Rosenöl und Rosenwasser, aber auch als Heilpflanze und für die Aromatherapie wird die Damaszener Rose, Rosa ×damascena, genutzt. Sie dürfte aus einer Kreuzung Rosa gallica × Rosa phoenicea bzw. R. moschata entstanden sein, die mit dem Pollen von Rosa fedtschenkoana gekreuzt wurde. 
Dem französischen Kreuzritter Robert de Brie, der 1148 am zweiten Kreuzzug an der Belagerung von Damaskus teilnahm, wird in mancher Literatur zugeschrieben, die Damaszenerrose von Syrien nach Europa gebracht zu haben. Anderes Schrifttum nennt das 16. Jahrhundert, in dem die alte Kulturrose mit zurückkehrenden Kreuzfahrern aus Kleinasien nach Europa kam (Bärtels & Schmidt 2014). In Europa wird die Damaszener Rose besonders in Bulgarien zur Gewinnung von Rosenöl und Rosenwasser kultiviert. Im „Rosental“ östlich von Sofia werden jährlich etwa 1,5 Tonnen Rosenöl destilliert. Auch als Zierrose wird sie in Sorten wie `Celsiana´ (vor 1780) oder `Versicolor´ (16. Jahrhundert) gezogen. 
Im Gebiet konnte sie unbeständig subspontan 1995 in einem alten Weinberg bei Ebelsbach in Bayern (Meierott & al. 2024) und 2003 in der Maxstraße in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008) gefunden werden.
 

Rosa foetida

In Westasien von Armenien und dem Iran bis Tibet ist die Gelbe Rose, Rosa foetida, beheimatet, die um das Jahr 1560 ins Gebiet kam und als Zierpflanze kultiviert wird. 
Bereits um 1583 wird die Art von Clusius verwildert für Österreich angegeben (Bärtels & Schmidt 2014). Die leuchtend gelben, orangen und orangeroten Blüten einiger moderner Gartenrosen entstanden unter anderem durch die Einkreuzung dieser Art.
1837 wurde ein Sport (Mutation) mit gefüllten gelben Blüten gefunden. Der Rosenzüchter Joseph Pernet-Ducher kreuzte aus diesem Sport und der Sorte `Antoine Ducher´ die Gartenrose 'Soleil d´Or', die 1900 auf den Markt kam.
 
Im Gebiet vereinzelt subspontan, so 1836 in Hohentwiel in Baden-Württemberg (Jack 1892, Hand & Thieme 2024), ehemals in Bayern, so etwa bei Münnerstadt, Eichstätt, Hetzles und am Main bei Marktbreit (Suessenguth 1914, Schwertschlager 1926, Meierott & al. 2024, Hand & Thieme 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), ehemals bei der Simons-Mühle bei Frankfurt a.d. Oder in Brandenburg (Büttner 1884, Seitz & al. 2004), ehemals Butzbach nach Niederweisel in Hessen (Gärtner & al. 1800, Hand & Thieme 2024), Lüblow in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), Gundorf, Wahren und Sommerfeld bei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006), Tannengrund südlich Rothenburg in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2006), Rhoda und Gispersleben in Thüringen (Reinecke 1914), im Spittelwald bei Bruck a. d. Leitha im Burgenland (Gilli & al. 2022), Kärnten (Hartl & al. 1992, Glaser & al. 2025) und Mödling, Kranichberg bei Gloggnitz und Haslau a.d. Donau in Niederösterreich (Janchen 1977, Glaser & al. 2025). Der gesicherte Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz ehemals in Heinis im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018) und in den Kantonen Tessin, Wallis und Zürich (Infoflora 2024). In Infoflora (2024) allerdings mit dem Indigenat „Kultivierter Neophyt“ geführt. Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
Subspontan auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012) und 1814 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Rosa ×francofurtana

Die Frankfurter Rose, Rosa ×francofurtana (Syn.: R. turbinata) könnte aus Rosa gallica × Rosa majalis entstanden sein. Die Rose ist bereits vor 1770 bekannt gewesen. Sie gehört zur Gruppe der sogenannten „Frankofurtana-Rosen“, die auf eine von Clusius im Jahre 1583 beschriebene Rose zurückgeht, die er „Rosa sine spinis“ („Rose ohne Dornen“) nannte und die in Frankfurter Gärten kultiviert wurde.
Die Frankfurter Rose wird selten als Ziergehölz kultiviert und fand sich subspontan 1891 zwischen Detwang und Vorbach, 1888 bei Reichelsdorf nahe Nürnberg und 1906 zwischen Reute und Walserschanze in Bayern (Dörr & Lippert 2004 sub ×Rosa turbinata, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024), Thüringen (Hand & Thieme 2024), Kärnten (Glaser & al. 2025), Niederösterreich (Walter & al. 2002), ehemals in Oberösterreich (Brittinger 1862, Hohla & al. 2009), Ellbögen im Wipptal in Nordtirol (Polatschek 2000, Glaser & al. 2025) und Nussdorf, St. Veit, Michaelerwald und Pötzleinsdorf in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1859 (Glaser & al. 2025).

 
 

Rosa hemisphaerica

Die Schwefelgelbe Rose, Rosa hemisphaerica, auch Halbrunde Rose genannt, ist eine gefüllt blühende Kulturform der gelbblühenden Rosa raphinii, die um 1600 von Clusius aus der Türkei eingeführt wurde (Bärtels & Schmidt 2014) und im Gebiet sehr selten subspontan angegeben wird, so 1998 im Salzatal bei Köllme in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2006). Die Sippe wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt.
 

 

Rosa moyesii

Aus China stammt die Mandarin-Rose, Rosa moyesii
Der Artbeiname ehrt den britischen Missionar James Moyes (1876−1930), der 1898 nach Tachienlu kam und Gastgeber von Pflanzensammler Ernest Wilson war, der die Art in Sichuan gesammelt hat. 
Die Art und ihre Hybriden werden in der heimischen Gartengestaltung genutzt, so in den Sorten `Nevada´ (1927) und `Geranium´ (1938). 
Subspontan konnte die Art im Gebiet 2021 am Pappelweg in Hölschendyk in Krefeld-Hüls, Nordrhein-Westfalen (BBV 2022) gefunden werden.
 

Rosa multiflora

Ostasiatisch ist die Büschel-Rose, Rosa multiflora, die 1784 vom schwedischen Botaniker Carl Peter Thunberg in Japan entdeckt und 1804 durch Thomas Evans nach England gebracht wurde. 1808 fand sich die Art in Weimar und 1812 im Botanischen Garten Berlin (Krausch 2003)
Sie ist windfest, hitzeverträglich, unempfindlich gegenüber Trockenheit und hat ein hohes Ausschlagsvermögen (Bruns 2009).
Die Varietät cathayensis blüht rosa und stammt aus Zentral- und Südchina (Bärtels & Schmidt 2014). R. multiflora wird als Ziergehölz, in der Landschaftsgestaltung, für die Blumenbinderei und als Veredelungsunterlage genutzt, auch in nahezu stachellosen Sorten (Bärtels & Schmidt 2014). Sie bildet leicht Hybriden und findet sich in zahlreichen Gartenrosen eingekreuzt, so etwa in der Sorte `Carnea´. Besonders ihre Eigenschaft, ihre Blüten in Büscheln hervorzubringen, ist in der Rosenzucht gefragt.
 
Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet mit steigender Etablierungstendenz. Vermehrt sich vegetativ und generativ, vor allem aber über Ausläufer. In Deutschland in fast allen Bundesländern mit Verbreitungsschwerpunkten in Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern (BfN 2013). Eine Fundangabe für Thüringen wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) als fraglich geführt. In Österreich in allen Bundesländern (Glaser & al. 2025), mit steigender Etablierungstendenz (Pilsl & al. 2008, Essl & Rabitsch 2002, Essl & Stöhr 2006), so bei Burg im Burgenland (Niklfeld 2018), St. Florian am Inn, Ort im Innkreis, Blankenbach und Peterskirchen in Oberösterreich (Hohla 2009), in Parsch, Aigen und zwischen Itzling und Gagelham in Salzburg (Wittmann & al. 1997, Pilsl & al. 2002), Deutschlandsberg, Liezen, Graz, Arnfels und Wildon in der Steiermark (Leonhartsberger 2015, Essl & Rabitsch 2002), Thaur und Söll in Nordtirol (Polatschek & Neuner 2013), bei Sillian in Osttirol (Polatschek 2000) und zwischen Dornbirn und Martinsruh am Ufer der Dornbirner Ache und bei Hohenems in Vorarlberg (Neumann & al. 1974, Polatschek 2000). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1985 (Glaser & al. 2025). Mehrfach auch in Südtirol, so bei Latsch, Terlan und Obervintl (Wilhalm & al. 2004). In der Schweiz vielfach, vor allem im Mittelland und im Tessin (Infoflora 2024), so etwa in der Goldauerstraße, Unterer Katzensee und zwischen Büsisee und Äbnet in Zürich (Landolt 2001). Im Kanton Zürich aktuell in 15 % der Quadranten nachgewiesen (Wohlgemuth & al. 2020).   
 
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1984 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012) und in den Niederlanden (FLORON 2021). Im östlichen Nordamerika gilt die Art lokal als invasiv und nimmt etwa 45 Mio. Hektar ein (CABI 2022). Dort laufen Versuche, die Art durch die Rosenrosettenkrankheit, verursacht durch einen Virus, einzudämmen (CABI 2022). Diese biologische Bekämpfungsmethode wird allerdings von der „American Rose Society“ und von Rosariern im Allgemeinen abgelehnt, weil die Gefahr der Übertragung auf Kulturrosen gegeben ist (Driesche Van & al. 2002).
 

Rosa nitida

Im nordöstlichen Nordamerika ist die Glanz-Rose, Rosa nitida, beheimatet. Sie kam 1807 nach Europa und wird hier aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit besonders in der Landschaftsgestaltung genutzt. Die Art ist stadtklimafest, ausläuferbildend (Bruns 2009) und kommt selbst mit staunassen Böden zurecht. 
Subspontan u.a. bei Kreuzthal und Trunstadt in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Hamburg (Hand & Thieme 2024), 1990 bis 1994 Oldenburg in Niedersachsen (Herrmann 1994, Hassler & Muer 2022), Köln und Herten in Nordrhein-Westfalen (Sumser 2015, BBV 2013), Sachsen (Hassler & Muer 2022) und in der Carl Maager-Straße und am Goldschneiderhofweg in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2002 (Glaser & al. 2025). Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021) und Norwegen (Gederaas & al. 2012).
 

Rosa ×rugotida

Die Böschungs-Rose, Rosa ×rugotida, ist eine Kulturhybride aus der nordamerikanischen Glanz-Rose, R. nitida, und der ostasiatischen Kartoffelrose, R. rugosa, entstanden um 1950 in den Niederlanden. `Darts Defender´ ist eine halbgefüllte Auslese. Die Böschungs-Rose ist salzverträglich, stadtklimafest, trockenheitsverträglich, windfest und ausläufertreibend (Bruns 2009). Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit wird sie neuerdings gern zur Böschungsbefestigung und als Straßenbegleitgrün eingesetzt. Sie wird im Gebiet 1995 für Münnerstadt und 1996 für Oberndorf in Bayern (Meierott 2008) angegeben. In der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) als lediglich gepflanzt(?) für Bayern angegeben und in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) als fraglich für Bayern geführt.
 

Rosa sempervirens

Die Immergrüne Rose, Rosa sempervirens, ist im Mittelmeergebiet beheimatet und seit 1629 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014)
Sie spielt gegenwärtig in der Gartengestaltung keine Rolle mehr, wurde früher aber selten zur Rosenzucht genutzt, so von Henri Antoine Jacques, Gärtner von König Louis Philippe I. von Frankreich. Relativ bekannteste Sorte aus der Gruppe ist `Felicite et Perpetue´, die von Jacques 1828 aus R. sempervirens × `Old Bush´ gekreuzt wurde. 
Subspontan wird die Immergrüne Rose ehemals bei Kelsterbach und zwischen Bonames und Calbach in Hessen (Gärtner & al. 1800) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt.
 

Rosa sericea

Die Omei-Rose, Rosa sericea var. omeiensis (Syn.: R. omeiensis) ist in China beheimatet. Ihr Typus wurde im Emei Shan-Gebirge (Wade-Giles O-mei Shan) gesammelt, weshalb sie den botanischen und deutschen Namen erhielt. 
Sie findet sich in Europa seit 1901 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014). Als Besonderheit unter den Rosen hat R. sericea nur 4 statt der üblichen 5 Blütenblätter.
In gärtnerischer Kultur findet sich durchwegs die fo. pteracantha als Stacheldraht-Rose mit auffallend roter Triebbestachelung. 
Subspontan wird die Art im Gebiet 1975 für Runkel-Steeden in Hessen (Gregor 2018) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt.
 

Rosa virginiana

Im östlichen und nordöstlichen Nordamerika ist die Virginia-Rose, Rosa virginiana, beheimatet. Sie wurde vor 1807 in gärtnerische Kultur genommen (Bärtels & Schmidt 2014) und wird besonders aufgrund ihrer hübschen Herbstfärbung des Laubes und der zierenden Früchte als Landschaftsgehölz genutzt. Die Art ist stadtklimafest und ausläufertreibend (Bruns 2009). Selten findet sie sich im Gebiet unbeständig verwildert, so in Baden-Württemberg (Müller & al. 2021), 2006 bei Lichtenberg, 1995 bei Hollstadt, 2005 in Bamberg, 2022 an der Straße Hafenlohr-Bergrothenfels, 2023 Rotthalmünser, Mailes, Weipoltshausen, Wetzhausen, Grafenrheinfeld und 2017 Gstadt am Chiemsee in Bayern (Meierott 2008, Dickoré & Dickoré 2019, Meierott & al. 2024), Berlin (Kowarik 1992), ehemals bei der Försterei Prenzlau in Brandenburg (Grantzow 1880), 1992 Hamburg-Billbrook (Brandt & Mang 1995, Hand & Thieme 2024), 1984 Frankfurt-Niederrad und 2011 Rheinufer Biebrich in Hessen (Gregor 2014, Gregor 2018), 1828 am Ostseestrand bei Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Boll 1849, Hassler & Muer 2022), ehemals Hannoversch-Münden und 2014 Haselünne in Niedersachsen (Grimme 1958, Kaplan 2015), Herten, Duisburg und Bochum in Nordrhein-Westfalen (BBV 2013, Keil & Loos 2005), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), 2006 Ebersbach und 2020 bei Bautzen in Sachsen (Wesenberg & al. 2017, Wünsche & al. 2022), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022), Thüringen (Zündorf & al. 2006), Niederösterreich (Janchen 1977, Walter & al. 2002), 2009 beim Pass Lueg im Salzburger Tennengau (Stöhr & al. 2012), Arnbach in Osttirol (Polatschek 2000, Pagitz & al. 2023) und zwischen Vandans und Tschagguns in Vorarlberg (Polatschek 2000). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz in den Kantonen Aargau, Bern, Obwalden, Waadt und Zürich (Inflora 2024). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Rosa xanthina

1899 entdeckte der irische Geistliche Padre Hugh Scallan (1851−1928) in der chinesischen Provinz Shaanxi die später nach ihm benannte Vater Hugo-Rose, Rosa xanthina (Syn.: R. hugonis). 
Sie tritt im Gebiet ganz vereinzelt subspontan auf, so 1998 im Bahngelände nahe dem Stellwerk in Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Hassler & Muer 2022, Meierott & al. 2024) und am Gaisberg in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2002 (Glaser & al. 2025 sub R. hugonis). Subspontan auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012).
 

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