Ricotia lunaria
Mond-Rikotie,
Ricotia lunaria,
Kreuzblütler, Brassicaceae
Steckbrief:
Bis 25 cm hohe Einjährige mit unpaarig gefiederten Grundblättern und eiförmigen, grob gelappten Blattfiedern – an Cardamine erinnernd. Blüten groß, Kronblätter lila bis weiß, vorne deutlich ausgerandet. Fruchtschötchen schmal-eiförmig, mit meist 3 Samen je Schötchen. Blütezeit in der Heimat Jänner bis April.
Name:
Benannt nach dem englischen Diplomaten Paul Rycaut (1628−1700), der ab 1661 Botschafter-Sekretär in der Türkei war, dann 11 Jahre Konsul in Smyrna, nach mehrjährigem Aufenthalt in England ab 1689 bis kurz vor seinem Tod in Deutschland. Er schrieb vor allem zur Geschichte des Ottomanischen Reiches, aber auch etwa über den Zug der Lemminge und übersetzte bedeutende Werke (Burkhardt 2018).
Heimat:
Östliches Mittelmeergebiet von Syrien bis Sinai.
Nutzung:
Keine.
Ausbreitung:
DEUTSCHLAND:
Vorübergehend für den Friedenspark Ludwigshafen in Baden-Württemberg angegeben (Hand & Thieme 2024).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---